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Wieviel CO2 verbraucht eine Google Suche?

Google kann ja unter vielen Gesichtspunkten betrachtet werden. Für SEOs sind wohl die Rankings für einzelne Keywords der wichtigste Aspekt der Suchmaschine. Für User hingegen sind es die Suchergebnisse und deren Qualität.
Uns alle interessieren sollte es aber, wie viel Energie eine Google Suchanfrage kostet. Mit dieser Frage hat sich nun Alex Wissner-Gross – ein US-amerikanischer Physiker – beschäftigt.
Der Wissenschaftler kam zum Schluss, dass eine Suchanfrage bei Google indirekt 7 Gramm CO2 produziert. Da das etwas abstrakt ist, stellt Wissner-Gross den Vergleich an, dass zwei Suchanfragen bei Google in etwa dem Aufkochen einer Teetasse Wasser entsprechen.
Interessant ist, woher der Energieaufwand rührt. Die Ursache liegt in den Datencenters von der Suchmaschine und dem Strom, der verbraucht wird, um die Suchanfrage zu bearbeiten. Auch Google selbst wurde mit diesen Ergebnissen konfrontiert. Der Suchmaschinenkonzern antwortete darauf, dass man sich dieser Problematik bereits bewusst sei und deshalb auch viel in Energiesparmaßnahmen investiert habe. So seien die Datencenter Google die energiesparsamsten der Welt.
Gleichzeitig kommt der Suchmaschinenriese aber zu anderen Ergebnissen. Laut den eigenen Untersuchungen hat Google festgestellt, dass eine Suchanfrage genau so viel Energie verbraucht, wie der Computer des Users selbst, der benötigt wird, um eine Suchanfrage zu stellen. Die Werte der genannten Untersuchung seien viel zu hoch, da nach Google pro Suchanfrage 0,2 Gramm CO2 erzeugt werden.
Generell kann man sagen, dass vor allem in der IT-Branche derzeit ein reger Energiezuwachs zu verzeichnen ist.
Warum es bei dieser Untersuchung genau Google getroffen hat, wo die anderen Suchmaschinen sicherlich genau so viel Energie verbrauchen, hat wohl mit dem Los zu tun, das man als Marktführer zu tragen hat.

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