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Wann vergibt Google?

Wenn man mit seinem Auto Punkte in Flensburg sammelt, dann werden die irgendwann einmal gestrichen. Wenn man straffällig wird, dann bekommt man ebenfalls nach einiger Zeit Vergebung.  Mit dem Internet und seinen Suchmaschinen verhält sich das etwas anders. In der Zeit war in  der Dezemberausgabe ein Bericht von einem gescheiterten Unternehmer aus dem Jahre 2001. Dieser hatte, wie so viele, das Platzen der Seifenblase nach dem Internet Boom nicht überlebt. Es machte einen zweiten gravierenden Fehler in seinem Leben.  Er gab der Zeit ein Interview mit vollem Namen. Dieser Artikel war noch bis zum letzten Jahr Spitzenreiter im Google. Leider nicht löschbar.  Wie Robespierre einmal sagt, gib mir eine Zeile und ich bringe dich aufs Schafott, das gilt auch für das Online Gedächtnis. Einmal Unfug oder zumindest Unvorteilhaftes in Netz  gebracht – man kann es nicht wieder zurückholen. Viele zukünftige Arbeitgeber recherchieren, bevor sie jemanden einstellen, zunächst im Netz, was denn der Kandidat so getrieben hat. Man sollte sich also zurückhalten beim Bloggen, zumindest was Bloggen in Zusammenhang mit seinem Realnamen betrifft. Tatsächlich ist die Sache viel komplizierter. Man verwendet als Mensch einen bestimmten Wortschatz, einen Wortstil.  Durch Kleinigkeiten verrät man selbst wenn man versucht, Anonym zu bleiben, seine Identität. Also sollte man nur das Schreiben und Herausgeben, was zum gewünschten Bild passt. Das gilt für die Privatseite genauso wie für die Business Site. Speziell tendenziöse Äußerungen sind problematisch. Google kann nicht zwischen gestern und heute unterscheiden. Man bekommt manchmal noch Mails zu Newseinträgen, die Jahre zurückliegen.

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