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Teilweise Bekanntgabe des Google Algorithmus

Google ist wohl unumstritten eine der besten Suchmaschinen. Nicht umsonst besitzt Google um die 90 Prozent Marktanteil im deutschsprachigen Raum. Einer der Gründe für die Qualität der Suchmaschinenergebnisse bei Google ist sicher der, dass der Algorithmus so gut ist.
Dieser Algorithmus wurde aber immer streng geheim gehalten, um einen Missbrauch durch Manipulation zu vermeiden und auch um der Konkurrenz keinen Aufschluss über die eigene Arbeitsweise zu geben.
Udi Manber, der stellvertretende Abteilungsleiter von „Quality Search“ bei Google, hat nun dennoch zumindest einen kleinen Teil des Suchalgorithmus bekannt gegeben.
Der am meisten bekannte Teil des Algorithmus ist wohl der PageRank, welcher von Larry Page und Sergey Brin, den Gründern von Google, entwickelt wurde. Allerdings gibt es noch zahlreiche andere Größen, die auf das Ranking Einfluss nehmen.
So werden beispielsweise auch Sprachmodelle, also wie mit der Sprache umgegangen wird und Synonyme bei der Erstellung der Platzierungen herangezogen. Die Aktualität einer Suchanfrage spielt auch eine entscheidende Rolle. So werden mit großer Sicherheit bei einer Suchanfrage, die sich auf ein aktuelles Ereignis bezieht (wie beispielsweise News), auf den oberen Rankings neue Seiten bzw. erst kürzlich aktualisierte Seiten gelistet sein.
Darüber hinaus fließen auch persönliche Präferenzen des Users selbst in den Algorithmus mit ein.
Des Weiteren ergänzt Manber, dass es bei Google ein eigenes Team zur Qualitätsverbesserung gibt. Es gibt automatische Qualitätskontrollen, die jede Minute gemacht werden und auch regelmäßige Kontrollen der Gesamtqualität, wo hauptsächlich die Modifikationen am Algorithmus darauf hin kontrolliert werden, ob sie eine Verbesserung bringen, oder nicht. 2007 veröffentlichte Google im Schnitt 9 Verbesserungen des Algorithmus, das entspricht 450 im Jahr.
Ein weiteres Team befasst sich mit neuen User-Interfaces. Hier wird vor allem auf Schlichtheit und Usability geachtet.
Abschließend erwähnt er noch, dass es auch ein großes Team innerhalb von Google gibt, das sich mit Spamming beschäftigt und mit den damit verbunden unzulässigen Methoden ein gutes Ranking bei Google zu erhalten (Stichwort: Keyword-stuffing, versteckte Texte etc.). Es wird viel Energie darauf verwendet, solche Seiten aus dem Index zu verbannen.
Das Ganze sei schlussendlich notwendig, um den immer größer werdenden Ansprüchen der User zu entsprechen.
Abschließend erwähnt Udi Manber noch, dass geplant ist, häufiger den Usern ein kleines Update darüber zu geben, aus welchen Kriterien sich die Suchmaschinenergebnisse zusammensetzten.
Der Suchmaschinenoptimierung werden diese Informationen allerdings nicht all zu viel bringen, da diese sehr allgemein gehalten sind und keine konkreten Schlussfolgerungen zulassen. Allerdings können sie dazu beitragen, einige der Theorien, die in den Fachkreisen kursieren, zu verifizieren oder gegebenenfalls auch als Mythos zu entlarven.

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