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Spamschleuder Google

Die Nutzung von Google ist für viele Anwender durch die Vielzahl an gratis Features besonders attraktiv geworden. Diese Möglichkeiten sind auch sehr reizvoll für Spammer und werden rege genutzt. Aus diesem Grund ist Google bereits auf Platz 3 der größten Spamschleudern.
Microsoft hat bereits hinsichtlich der Verbreitung von Spam reagiert und erste Ergebnisse zur Bekämpfung erzielen können. Noch im November des letzten Jahres rangierte der Softwarekonzern auf Platz 5. Mittlerweile hat es das Unternehmen geschafft, die Top 10 zu verlassen.
Nun rückt Google immer mehr ins Zentrum des Interesses. Der Suchmaschinenriese mit seinen gratis E-Mail Adressen ist einer der größten Verbreiter von Spam und befindet sich derzeit auf Platz 3 des internationalen Rankings. Ebenfalls mitverantwortlich für die Verbreitung von Spam ist Google Docs. Ein Grund dafür, dass viele Spammer mittlerweile auf die kostenlosen E-Mail Adressen von Google setzten ist, dass die meisten der gängigen Spamfilter E-Mails, die von einer Google Adresse kommen, einfach durchlassen, weil diese in der Vergangenheit als seriös galten. Anhand der E-Mail Adresse ist es also schwer Gmail Spam zu erkennen. Dazu sind Anwendungen von Nöten, die den Inhalt der Mails durchforsten und solche Anwendungen werden von den meisten Privatusern kaum verwendet.
Als ein noch größeres Problem entpuppt sich Google Docs. Hier wird nämlich eine Funktion verwendet, die es dem Ersteller ermöglicht, das Dokument mit anderen Usern zu teilen. Dazu wird das Dokument mit einer eigenen Web-Adresse ausgestattet, die von Spammern dann zur Verbreitung ihrer Inhalte verwendet bzw. missbraucht wird.
Google hat in einer Stellungnahme dieses Problem bereits bestätigt. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass bereits Schritte unternommen wurden, dem entgegenzuwirken. Weiters heißt es von Google, dass diese Maßnahmen schon begonnen haben zu greifen, was eine aktuelle Studie von Spamhaus bestätigt.

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