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SEO Mythen – was Google davon hält

Vor Kurzem fand ein offizieller Google Chat mit Maile Ohye und Matt Cutts statt, bei dem Interessierte die beiden mit Fragen bezüglich SEO durchlöchern durften. Klarerweise kamen viele interessante Fragen zum Vorschein, die oft auch klar beantwortet wurden. Wichtige Aussagen des Chats waren unter anderem folgende.
Die Reputation spielte eine große Rolle für das Ranking einer Seite, im Gegensatz zum Alter der Domain, welches mehr oder weniger vernachlässigt werden kann.
Hinsichtlich der Frage, ob Subdomains oder Unterverzeichnisse die bessere Wahl wären, gab es keine eindeutige Antwort. Subdomains sollen allerdings die Arbeit nicht mehr erleichtern, sondern es komme auf den Zweck der Seite an, was vorzuziehen sei.
Ranking Softwares werden häufig von vielen SEOs verwendet, um aktuelle Fortschritte festzuhalten. Die Verwendung solcher Programme verstoße allerdings gegen die Terms of Use. Die Folge ist, dass man mit einer IP-Sperrung rechnen muss. Ein Tool, zum Check der Rankings wird es dennoch nicht in absehbarer Zeit in den Webmaster Tools von Google geben.
Bei Yahoo gibt es mittlerweile eine Option, mit der man sich von der Verlinkung von „bösen“ Seiten distanzieren kann. Solche Optionen wird es bei Google nicht geben, allerdings arbeite man daran, dass Links von „bösen“ Seiten einem nicht mehr schaden können.
Für die Indexierung einer Seite sei es sehr hilfreich, wenn man eine .html Sitemap einbaut, die der Suchmaschine bei der Durchsuchung der Seite hilft.
Besitzt man eine Seite auf mehreren Sprachen, dann sollte man diese anhand der Domainendungen (also beispielsweise .de und .com) kenntlich machen. Ist dies nicht möglich, dann sollte man Subdomains einrichten (zum Beispiel de.seite.de oder en.seite.de).
Backlinks, die von Blogs, oder Social News Portalen auf die eigenen Seite kommen, werden gleich, wie alle anderen Backlinks behandelt.
Hinsichtlich der nofollow Debatte bringt Google leider nicht wirklich viel Licht ins Dunkel. Es heißt nur, dass man sich bezüglich einer Überoptimierung nicht zu viele Gedanken machen sollte. Dennoch wird geraten, dass man eine Seite so natürlich, wie es nur geht, halten sollte.
Die Ladezeit ist mittlerweile ein Rankingfaktor geworden, bzw. ein Faktor zur Bestimmung des PageRanks.
Keinen Einfluss auf den PageRank nehmen allerdings gute Platzierungen in den Bildersuche.
Zieht eine Seite auf eine neue Domain um, dann werden die Informationen bezüglich des PageRanks in der Regel mit übertragen. Nachdem das allerdings einige Zeit dauern kann, sollte man sich in der Übergangszeit mit einer 301 Weiterleitung selbst weiterhelfen.
Video Thumbnails, welche immer wieder im Google Index auftauchen, bezieht die Suchmaschine aus den Video Sitemaps.
Der Suchalgorithmus der Suchmaschine wird ständig weiterentwickelt und angepasst. So hat sich dieser allein im vergangenen Jahr circa 450 Mal verändert.
Sollte eine Seite in den SERPs weit zurückfallen, dann sollte man folgendes machen. Zuerst in den Webmaster Tools nachsehen, ob ein Crawling Fehler vorliegt. Als nächstes sollte man sicherstellen, dass die Richtlinien für Webmaster eingehalten worden sind. Sollte das keine Erklärung bringen, sollte man sich an die Webmaster Help Group wenden.
Paid-Links werden sehr ernst genommen. So wird jede Meldung von Google genau verfolgt und untersucht.
Für Blogger von Interesse dürfte sein, dass viele Kommentare zu einem Beitrag nicht automatisch das Ranking des betreffenden Artikels verbessern. Durch den aus den Kommentaren entstandenen Content wird der Artikel allerdings in den meisten Fällen dennoch besser gelistet, als würde er über keine Kommentare verfügen.

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