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Rezepte für die Gerüchteküche

Gerüchte sind schon eine merkwürdige Sache.  Werte, die durch Gerüchte entstehen oder vernichtet werden, sind oft größer als von Orkanen zerstört oder durch gute Ideen aufgebaut werden können. Grundsätzlich achtet man materielle Werte viel höher als immaterielle Werte. Niemand kennt den Wert von großen Webdienstleistern, diese sind mit klassischen Methoden nicht zu bestimmen. Die Frage ist, kann man Gerüchte und Trends manipulieren.  Es gibt dazu bemerkenswerte Arbeiten und Bücher von Wirtschaftswissenschaftlern und Sozialwissenschaftlern. Bartlett war einer der Pioniere in diesem Geschäft. Man muss seine Botschaft Vereinfachen, Strukturieren, Dramatisieren und Schuld zuweisen. Das sind die Kochrezepte der Gerüchteküche. Wenn man die Boulevard Presse betrachtet, dann sind das genau die Mittel, die dort eingesetzt werden. Diese Mittel können auch als Keim auf der Website angebracht werden. Man vereinfacht die Botschaft in einem knackigen Hauptsatz. Man strukturiert sauber. Dies bewirkt, dass die Zielgruppe gut den Inhalt lernt. Einige Marktschrei sind gut und jemandem Schuld zuweisen. Das letzte ist moralisch aus der untersten Schublade. Loben und Schuld zuweisen funktionieren aber immer. Eine kleine Leistungskontrolle ist am Ende auch nicht schlecht. Ein Gewinnspiel zum Beispiel. Kleine Fragen am Ende beflügeln das Gedächtnis, kleine Preise heben die Stimmung. Die genannten Bestandteile der Gerüchteküche – Vereinfachen, Strukturieren, Dramatisieren und Schuld zuweisen – sind nur der Keim. Gebraucht werden Menschen und so wie im Strukturvertrieb können dann schnell explosionsartige Zustände erreicht werden. Um die Explosion zu zünden, können Bannerwerbungen – ebenfalls gestaltet nach den obigen Prinzipien – verteilt werden.

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