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Probleme für Googles Bildersuche

Google Deutschland könnte in nächster Zeit in ziemliche Schwierigkeiten geraten. Am Landesgericht Hamburg wurde nämlich gerade eben ein noch nicht rechtskräftiges Urteil in Bezug auf die Bildersuche von Google gesprochen. Das Urteil verbietet Google, dass bestimmte Bilder als sogenannte Thumbnail in den Suchergebnissen gezeigt werden. Somit hat das Landesgericht Hamburg dem Künstler Thomas Horn rechtgegeben, welcher auf Berufung des Unterlassungsanspruchs erreichen wollte, dass Google fünf seiner rechtlich geschützter Zeichnungen mit der Figur names PsykoMan in seinem Index gelistet hat.
Diese Debatte ist allerdings noch nicht so neu. Bereits Anfang des Jahres gab es einen ähnlichen Bescheid in Bezug auf die Bildersuche von Google und zwar am Oberlandesgericht Jena. Dort wurde entschieden, dass die von der Suchmaschine Google praktizierte Vorgehensweise der Generierung von Thumbnails rechtswidrig ist, sofern nicht eine Zustimmung des Urhebers vorliegt. Der Richter hat in diesem Zusammenhang entschieden, dass es sich bei dieser Generierung von Thumbnails um „… eine Umgestaltung eines Werkes, die noch dazu dann in der Trefferliste unzulässig verwertet wird…“ handle. In diesem konkreten Fall vom Anfang des Jahres wurde allerdings Google Recht zugesprochen, da die Klägerin die Crawler von Google auf die Seite geradezu gedrängt habe durch eine Suchmaschinenoptimierung.
In Hamburg kam das Gericht zum Schluss, dass Google alternativ zu den Thumbnails auch eine textliche Umschreibung veröffentlichen könne, um die Abbildungen zu identifizieren.
Wie weitläufige Auswirkungen das nun auf die Bildersuche von Google werden hat und ob es noch weitere Klagen geben wird, ist noch nicht abzusehen.
Eines steht jedoch fest, dass Google immer mehr unter rechtlichen Druck von mehreren Seiten kommt.

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