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Google – verkürzte Server-Logs Speicherung

Datenschützer dürfte es freuen, denn Google hat bekannt gegeben, dass die Speicherzeit der Logs nun von ursprünglich 18 Monaten auf nur mehr 9 Monate verkürzt wird. Darüber hinaus hat Google auch noch versprochen, dass ab nun auch die IP-Adressen der Server-Logs nach einem drei Viertel Jahr anonymisiert werden. Google betonte, dass sich das Unternehmen zu diesem Vorgehen entschlossen hat, trotz, dass dadurch ein Datenverlust entsteht, der das eigene Potential und künftige Innovationen erschweren werde. Dennoch wollte man somit den guten Willen gegenüber der immer lauter werdenden Forderungen nach Datenschutz nachgeben.
Ganz so, dass Google auf diese Daten verzichten muss, ist es allerdings nicht. Aus dem Unternehmen hört man, dass man in den letzten Monaten fleißig damit beschäftigt war, ein Verfahren zu entwickeln, welches den Datenverlust verhindert und mit dessen Hilfe man eine andere Möglichkeit hat User eindeutig zu identifizieren. Somit stellt sich die Frage, ob das Ganze wirklich ein Schritt in Richtung Datenschutz ist, oder, ob nur ein Verfahren gegen ein anderes ausgetauscht wird, um die Datenschützer zu besänftigen und ein wenig aus der Schussrichtung zu gelangen.
Fraglich in diesem Zusammenhang ist auch, wozu Google diese Daten überhaupt benötigt. Denn in diesen Daten sind lediglich die Suchanfragen, die Cookie-IDs, die aufgerufenen URLs, die IP-Adressen und der Zeitpunkt der Suchanfrage gespeichert.
Viele User surfen darüber hinaus mit einem eingeloggten Google-Account, woraus viel mehr an relevanten Daten zu gewinnen ist.
Man wird sehen, ob sich die Datenschützer so leicht verwirren und befriedigen lassen, oder ob sie der Finte auf die Schliche kommen.

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