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Google stellt die Vermarktung von Printanzeigen ein

Derzeit schaut es so aus, als ob Google nicht wirklich viel Glück außerhalb seiner Suchwortvermarktung habe. Die Verantwortlichen für Google Print Ads haben nun nämlich beschlossen, dass die Vermarktung von Printanzeigen in US-amerikanischen Tageszeitungen eingestellt wird. Das gab Google-Direktor Spencer Spinnell nun in seinem Blog bekannt.
Am 28. Februar soll nun das endgültige Aus kommen, nachdem das Programm rund 2 Jahre lief. Angefangen hat alles im November 2006. Google wollte den Sprung von der Online Werbung in den Offline Bereich schaffen und erwartete sich für diesen Bereich ähnlich große Erfolge.
Dabei scheint das Ergebnis bisher nicht all zu schlecht zu sein. Am Anfang waren es rund 50 Zeitungen, die sich an Google Print Ads beteiligten, bis heute hat sich diese Zahl auf 800 gesteigert. Unter diesen Tageszeitungen befanden sich auch äußerst namhafte, wie etwa die Los Angeles Times, die New York Times, oder The Chicago Tribune.
Das Prinzip war auch simpel. Tageszeitungen stellten noch nicht verkaufte Plätze in ihren Zeitungen zur Online Versteigerung zur Verfügung. Daraufhin konnten Kunden um diese Plätze steigern, wobei das Entscheidungsrecht, ob eine Anzeige dann tatsächlich auch veröffentlich wird, oder nicht, immer bei den Tageszeitungen selbst lag. Klarerweise waren die Preise, die erzielt werden konnten immer weit unter dem Marktpreis. Aber das war immer noch besser, als den Platz gar nicht zu verkaufen. Das Ganze schein allerdings nicht sehr rentabel für den Suchmaschinenprimus gewesen zu sein, deshalb nun auch der Entschluss, das Programm einzustellen.
Bei der Vermarktung von Radio- und Fernsehspots scheint sich Google indes auch weiterhin eher schwer zu tun. Man munkelt schon, dass das die nächsten Bereiche sein werden, die eingestellt werden.
Derzeit werden immer mehr Angebote von Google auch im Online Bereich eingestellt. Darüber hinaus wurden kürzlich erst zahlreiche Stellen gestrichen, freie Arbeitsverträge aufgelöst und Standorte aufgelassen. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass der Riese etwas ins Ranken geraten ist.

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