Um die lokalen Suchergebnisse zu verbessern, scheint Google derzeit einiges auszuprobieren. Im Zuge dieser „Experimente“ werden teilweise Suchergebnisse angezeigt, die keinen oder nur wenig Sinn machen. Für viele Keywords – beispielsweise Pizzeria – werden Ergebnisse ausgeliefert, die zum Teil über 50 km entfernt sind, was also alles andere, als lokale Suchergebnisse sind. Verwendet die Suchmaschine Cookies zur Bestimmung des Standortes, sind die Ergebnisse schon wesentlich besser. Das Problem hierbei ist nur, dass man über die Funktion „Ort ändern“ einen anderen Ort für seine lokale Suche eingeben kann. Das wird ermöglicht, indem man entweder den Ort direkt in das Suchfeld eingibt, oder aber die Postleitzahl. Das Problem bei dem Ganzen ist nur, dass diese Suchanfrage – mit dem geänderten Ort – dann ebenfalls wieder als Cookie abgespeichert wird. Der Hinweis, dass dies passiert ist nicht gerade sehr glücklich gewählt, da er ziemlich leicht übersehen werden kann. Wird dann eine neuerliche lokale Suchanfrage gestartet und zwar für den Ort, an dem man sich gerade befindet, kann das zu Verwirrungen und zum Teil sinnlosen Suchergebnissen führen. Vor noch gar nicht all zu langer Zeit, wurde die Eingabebox direkt in den SERPs eingeblendet, was sicherlich sinnvoller zu sein scheint.
Die IP basierte Methode ist also nicht ganz glücklich gewählt. Zumal es auch vorkommen kann, dass die IP Adresse des Providers kilometerweit entfernt ist und die Suchergebnisse so noch einmal einen Deut schlechter sind.
Hier ist Google also gefragt, sich etwas besseres einfallen zu lassen, wenn die Suchmaschine wirklich will, dass seine lokale Suche auch verwendet wird und zu relevanten Ergebnissen führt.

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