Einigen von uns dürfte die Google Bombe noch in Erinnerung sein, die vor einigen Jahren George W. Bush traf. Gab man nämlich bei Google den Suchbegriff „miserable failure“ ein, kam man auf die offizielle Homepage von George W. Bush. Das kam dadurch zustande, dass viele Leute die offizielle Seite des ehemaligen Präsidenten mit diesen Keywords verlinkt hatten.
Nun scheint die Bombe erneut einzuschlagen und zwar dieses Mal bei Barack Obama – dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten. So spuckte Google bei der Suchanfrage „failure“ oder „cheerful achievment“ die Biografie von Barack Obama aus – und zwar an erster Stelle.
Wie konnte das geschehen? Sind da etwa Obama Gegner am Werk? Die Antwort ist nein. Schuld daran ist lediglich eine 301 Weiterleitung von der Biografie Bushs auf die Obamas. Die Linkpopularität der Bush Bombe wurde so auf Obama übertragen.
Google hat gleich nachdem das bemerkt wurde bemerkt. Bereits bei der Bush Bombe wurde der Algorithmus angepasst, damit ein manueller Eingriff verhindert werden konnte. Das scheint allerdings ein Ressourcenintensiver Prozess zu sein, der nicht immer aktiv ist. Mittlerweile kommen an den ersten stellen zu den besagten Keywords nur noch Artikel, die sich mit der neuen Google Bombe beschäftigen.

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