Schon vor vielen Jahren hat der Bertelsmann Verlag die Menschheit mit einem Club beglückt, mit einem Buchclub. In früheren Zeiten hatte das den Grund, die Buchpreisbindung aufzuheben. Ist man in einem Club, ist die Sache eben nicht mehr öffentlich, man ist unter sich. Das mit den Clubs hat aber auch noch andere angenehme Eigenschaften. Indem man sich einloggt, offenbart man einiges über sich. Man kann in den Zeiten des Internets weitaus besser Profile erstellen. Zum anderen hat das Einloggen schon etwas vertrauliches. Man ist gehört dazu, ist mit dem Sitebetreiber per du. Man sieht das zum Beispiel an den Portalen wie Lufthansa oder Bahn. Die Companies geben ganz wenig Rabatt, zum Teil bekommt man auch gar keinen Rabatt sondern nur ne kostenlosen Kaffee. Dafür gibt man schon von sich viel Preis. Man lässt sich von den Firmen scannen wie ein Transportgut, die Daten werden länger aufgehoben als es der Datenschutzbeauftragte für richtig halten würde. Man macht sich selbst transparent für ne Tasse Kaffee. Neben den guten Profildaten haben personalisierte Profile aber noch  einen anderen positiven Charakter für den Portalbetreiber. Man gründet durch den Wohlfühleffekt eine Community, ein Community hat die Eigenschaft, sobald sie eine gewisse Masse überschritten hat, sich zu verselbständigen. Das ist wie ein Schneeball, einmal am Rollen gewinnt er  Masse und Fahrt. Die Community sollte auch durch kontrollierte Selbstvernetzung leben. Die Members sollen zusammenarbeiten aber unter Kontrolle des Präsidenten. Wenn man sich etwas wünschen könnte, ob man Reichtum oder Präsident einer Community werden möchte, ist das zweite wünschenswerter. Das erste, der Reichtum, der kommt dann schon von alleine. Man sieht das an Community wie Skype et. Al.

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