Das Bieten auf Produkt- oder Markennamen der Konkurrenten nimmt nach einer Studie der Unternehmensberatung Nucleus bei bezahlter Suchmaschinen-Werbung (z.B. Google AdWords, Yahoo! Search Marketing) zu, so das Magazin „suchradar“. Die Studie konzentrierte sich auf 124 Unternehmen im Tourismusbereich. 59 Prozent der in der Studie vorkommenden Unternehmen wurden durch andere Marken „abgefangen“.
Ein kurzer Test zeigte, dass auch in Deutschland auf Markennamen fremder Unternehmen geboten wird: Wenn man bei Google nach „tui“ sucht, erhält man auch Werbung für Billigflieger. Und wer nach „peugeot“ sucht, sieht Werbung für deutsche Autos. Die Rechtslage ist nach wie vor uneinheitlich: Während in Deutschland und Österreich sowie den USA entsprechende Klagen häufig abgewiesen wurden, hatte Louis Vuitton in Frankreich mit einer Klage Erfolg.

Schreibe einen Kommentar