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Betrug beim Linkerwerb

Auf der Jagd nach Backlinks gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie man von seinem Partner über den Tisch gezogen werden kann. Deshalb ist es sinnvoll über diese Praktiken Bescheid zu wissen, um ihnen aus den Weg gehen zu können bzw. diese aufdecken zu können.
Der Klassiker, von dem mittlerweile sicherlich schon jeder, der sich damit beschäftigt, gehört hat, sind die nofollow Links. Bei den nofollow Links gibt es allerdings mehrere Möglichkeiten diese zu setzen, welche nicht alle auf den ersten Blick ersichtlich sind. Das einfachste ist sicher, wenn die gesamte Seite in den meta tags auf nofollow gesetzt ist. Da genügt es, wenn man sich den Quellcode kurz ansieht und der Übeltäter ist entlarvt. Etwas schwerer zu durchschauen sind da schon solche nofollow Backlinks, die per JavaScript gesetzt worden sind, denn da zeigt der Browser an, dass alles in Ordnung ist, der Backlinks wird von den Suchmaschinen dennoch nicht verfolgt. Der mit Abstand fieseste Trick ist, wenn der http-Header einer Seite den benannten nofollow tag schon seit langer Zeit mitschickt. Einen Linkpartner sollte man auch auf dies hin überprüfen, zum Beispiel mit dem LiveHttpHeaders, welcher als Extension im Firefox aktiviert werden kann. Ansonsten gibt es diesbezüglich auch noch einige gute und kostenlose Tools im Internet.
Zwar bereits ein alter Hut, dennoch sehr gern zum Linkbetrug genutzt, sind sogenannte verwaiste Linkseiten – oder auch orphaned pages genannt. Hier wird der Backlink von einer meist gut in Szene gesetzten Seite gesetzt, die aber mit der restlichen Seite nicht mehr verlinkt ist, also mehr oder weniger lose im Internet steht. Ein Backlink von so einer Seite bringt natürlich gar nichts, da sie an das restliche Internet nicht angebunden ist.
Auch mit Hilfe von Cloaking kann gezielter Backlink Betrug betrieben werden. Das Prinzip hierbei ist ganz einfach: dem User wird einfach eine andere Seite gezeigt, als der Suchmaschine. Und mit Sicherheit ist es dann so, dass der User seinen Link schön sieht, die Suchmaschine aber nicht.
Man sieht also, es gibt viele Einzelheiten, auf die man beim Backlink Erwerb achten sollte, um nicht die Katze im Sack zu kaufen. Eingehendes überprüfen des potentiellen Partners lohnt sich also auf alle Fälle.

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