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AdSense Sharing – ein gefährliches Unterfangen

Bei „schlauen“ Webplattform-Betreibern wird es mittlerweile immer beliebter fremde AdSense Codes auf der Seite einzubauen um so ihre Einnahmen mit anderen Usern zu teilen. Die Versuchung diese Praktik zu betreiben ist groß, denn es ist ganz einfach durchzuführen und zusätzlich bietet Google sogar eigene Schnittstellen für das beliebte Sharing an, was die Abrechnung ebenfalls leicht macht.
Im Gegensatz zu diesen Vorteilen gibt es in vielen Fällen allerdings das Problem, dass mehr Anzeigen schlussendlich zu weniger Einnahmen führen. Die Ursache hierfür liegt im sogenannten „Smart Pricing“. Das Smart Pricing sorgt dafür, dass Klickpreise automatisch gesenkt werden, wenn die Konversionsrate der User einer Seite eine schlechte ist. Das betrifft dann nicht nur die einzelne Seite, auf der sich die AdSense-Anzeigen befinden, sondern das Ganze wirkt sich dann negativ auf das gesamte AdSense-Konto aus. Das führt dann weiter dazu, dass User die AdSense Sharing mit Plattformen wie „Yigg“ oder „Readster“ betreiben, innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen mit deutlich fallenden Klickpreisen rechnen müssen. Da jede Person jeweils nur einen AdSense-Account anmelden kann, ist es daher empfehlenswert genau darauf zu achten, an welchen Projekten man teilnimmt, damit man das volle Ausmaß an den Möglichkeiten von AdSense-Anzeigen ausschöpfen kann.
Eine weitere Gefahr beim Sharing besteht darin, dass sich andere nicht an AdSense-Regelungen halten und gegen die Richtlinien von Google verstoßen. Dies hat dann zur Folge, dass der AdSense-Account gesperrt wird und somit gar keine Einnahmen mehr fließen. Um dies zu verhindern, kann man nur alle Seiten, die an dem Programm teilnehmen, immer auf ihre Anzeigen und auf deren Korrektheit hin kontrollieren. Der Aufwand ist dann allerdings ein so großer, dass sich die Frage stellt, ob sich dieser überhaupt lohnt.
Es ist ratsamer auf das Sharing-Programm zu verzichten und sich auf sich selbst zu verlassen.

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