Kostenlose SEO Tipps von Suchradar
Verlinkung ist ein sehr wichtiges Thema. Entscheidend ist aber nicht nur, dass andere Websites auf die eige¬ne Website verlinken und ihr damit Link-Popularität abgeben. Die Link-Popularität der Startseite und der Unterseiten „fließt“ gewissermaßen über die internen Links, so dass jeder Seite einer Website eine eigene Link-Popularität zugeordnet werden kann.
Bei den meisten Websites haben aber die irrelevanten Seiten die höchste Link-Popularität, also Seiten wie „Kontakt“, „Über uns“ oder „Impressum“. Denn diese Seiten werden in der Regel über die Hauptnaviga¬tion und zudem noch über den Footer einer Website verlinkt. Die Link-Popularität, die diesen Seiten „zu¬fließt“, fehlt dann den wichtigen Seiten.
Bei der Optimierung der internen Verlinkung geht es also darum, zwischen wichtigen und unwichtigen Sei¬ten zu unterscheiden und dafür zu sorgen, dass die unwichtigen Seiten keine Link-Popularität erhalten. Und das geht ohne sichtbare Einschnitte in die Web¬site. Über das Attribut „rel=nofollow“ können Links markiert werden, die Google ignorieren soll. Irrele¬vante Links wie der Link auf das Impressum könnten also im HTML-Quellcode so aussehen:
<a href=“/impressum.html“ rel=“nofollow“>Impressum</a>
Es ist natürlich relativ schwer zu sagen, welchen Effekt diese Optimierung auf die gesamte Website hat. Man sollte auch keine signifikanten Verbesserungen in den Suchmaschinen-Rankings erwarten. Dennoch sollten alle irrelevanten Links entsprechend markiert werden – vor allem, weil es in der Regel einen sehr geringen Aufwand erfordert.
SEO-Tipp 2 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Webmaster Tools anmelden
Mittlerweile bieten alle drei großen Suchmaschinen-Betreiber sogenannte Webmaster Tools an [1-3] (sie¬he auch suchradar Ausgabe 5). Insbesondere die dia¬gnostischen Möglichkeiten, die Google bietet, werden immer wertvoller.
Die Anmeldung bei diesen Diensten kostet nichts und bietet dafür nur Vorteile. Website-Betreiber sollten ihre Websites bei allen drei großen Suchmaschinen anmelden und mindestens einmal im Monat dort vor¬beischauen.
SEO-Tipp 3 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Studien und Analysen
Wenn man sich selber jahrelang mit einer Thematik auseinandersetzt, vergisst man recht schnell, dass der Rest der Welt sich mit der eigenen Marken- oder Produktwelt vielleicht nicht so gut auskennt. Ab und zu braucht man dann wieder Impulse von außen – und genau da können Studien und Analysen ein hilfreiches Instrument sein.
So hat eine aktuelle comScore-Studie gezeigt, dass nutzergenerierte Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen (vor allem bei Hotels, Reisen und Restaurants) sehr wichtig bei der späteren Kaufent¬scheidung sind. Das könnte Online-Shop-Betreiber motivieren, ihre Kunden um Bewertungen der gekauf¬ten Produkte zu bieten.
Eine weitere Studie des Ipsos-Institutes hat festge¬stellt, dass fast die Hälfte (48%) der Männer sich erst in den letzten Tagen vor Weihnachten mit dem Thema Weihnachtsgeschenke beschäftigt – vielleicht eine Motivation für Händler oder Dienstleister, spezielle Last-Minute-Angebote zu schnüren und das recht¬zeitige Verschicken der Ware in den Vordergrund zu stellen.
Und einer weitern Studie von SevenOne Intermedia und der Preissuchmaschine billiger.de zufolge planen fast 70 Prozent derjenigen, die bereits im Vorjahr ihre Weihnachtsüberraschungen im Internet bestellt ha¬ben, auch dieses Jahr genau so viel auszugeben wie im Jahr zuvor. Es könnte sich also lohnen, die Top-Käufer aus dem letzten Jahr rechtzeitig per Mailing zu um¬werben.
In jedem Fall lohnt es sich, aktuellen Studien und Ana¬lysen zu folgen. Oftmals stellen derartige Statistiken einen guten Impuls für eigene Marketing- oder Ver¬kaufsaktivitäten dar.
SEO-Tipp 4 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: AdWords-Kampagnen auswerten
Website-Betreiber, die bereits über Google AdWords Besucher anziehen, können eine interessante Eigen¬schaft ausnutzen. Über die Kampagnen-Einstellungen können Werbetreibende wählen, ob ihre Anzeigen im Such- und/oder im Content-Netzwerk erscheinen. Wenn man sich hier für das Content-Netzwerk ent¬scheidet, werden die eigenen Werbungen eben nicht nur neben den Google-Suchergebnissen angezeigt, sondern auch auf anderen relevanten Websites. Eine solche Kampagne ist nur selten ähnlich effektiv wie eine Kampagne im Such-Netzwerk, denn in der Regel trifft man hier nicht auf potenzielle Kunden, die aktiv nach etwas suchen; vielmehr handelt es sich um Besucher einer anderen Website, die auf eine Wer¬bung stoßen und diese bei Interesse anklicken.
Ob Kampagnen im Content-Netzwerk für die eigene Website funktionieren, muss jeder Werbetreibender einfach mal ausprobieren. Interessant sind dann vor allem die Auswertungen: Über den AdWords-Report „Placement-Leistung“ erfährt man nämlich, auf wel¬chen Websites die Werbung zu wie vielen Clicks und vor allem Conversions geführt hat.
In einem Placement-Report sieht man also relativ gut, welche Portale für die eigene Website relevant sind. Die jeweiligen Portale können dann kontaktiert wer¬den, um effektivere Werbeeinblendungen individuell auszuhandeln. Wenn ein Online-Shop für Karneval¬sperücken also über eine Content-Netzwerk-Kampag¬ne feststellt, dass eine Website wie www.HierTreffen¬SichDieNarren.de zu besonders vielen Käufen geführt, kann man mit dem Betreiber dieses Portals vielleicht andere Deals aushandeln.
SEO-Tipp 5 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung:Verlinkung der Konkurrenz analy¬sieren
Über das Kommando „link:www.domain.de“ bzw. „link:http://www.domain.de -site:www.domain.de“ kann man bei Google bzw. Yahoo herausfinden, wel¬che Websites auf die jeweilige Domain verlinken. Das kann man für die eigene Website machen – oder für alle Konkurrenz-Websites. Wenn man regelmäßig die Verlinkungen der Konkurrenten analysiert, findet man relativ zielgerichtet Websites und Portale, die auch bereit wären, auf die eigene Website zu verlinken.
Im Selbstversuch haben wir die Domains anderer Agenturen überprüft, um Websites zu finden, die auch auf www.bloofusion.de verlinken können. Dabei sind wir auf Seiten wie http://www.marketingcliff.de/mar¬ketingaustria.php4?viewCat=106 oder http://www.internetagentur-suche.de/27-1-unternehmen.php gestoßen, in die wir direkt eine Eintragung vorneh¬men könnten.
Eine solche Analyse ist natürlich zeitintensiv, aber für viele Unternehmen sicherlich ein lohnender Schritt, da eine höhere Verlinkung auch zu besseren Suchma¬schinen-Rankings führt.
SEO-Tipp 6 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Schreiben Sie was!
Man kann das Thema Verlinkung aber auch eher von der passiven Seiten angehen. Das Stichwort ist „Link Bait“: Etwas Attraktives auf der eigenen Website an¬zubieten, so dass andere Websites/Blogs/Portale un¬gefragt einen Link setzen.
Studien fallen z.B. in diese Kategorie. Wenn ein Online-Shop für Schmuck eine Studie erstellt, wieviel Prozent der Männer in den letzten Tagen vor Weihnachten kaufen, könnte das interessant sein. Wie hat sich der Durchschnittsumsatz im Vergleich zum letzten Jahr entwickelt? Wurde mehr Gold oder Silber verkauft?
Aber auch informative Inhalte sind gefragt: Ein Mas¬sivhaus-Anbieter könnte einen Leitfaden ins Netz stellen, der Häuslebauern 100 Ideen für ihr Eigenheim liefert. Oder einen Energie-Berater, der verschiedene Energie-Konzepte (Gas, Öl, Pellets, Erdwärme, Solar¬thermie) und deren einmalige sowie laufende Kosten gegenüberstellt.
In jedem Fall muss es entweder kontrovers oder in¬formativ sein, damit andere Websites freiwillig auf die jeweiligen Inhalte verlinken. Natürlich sollte man auch mit Online-PR-Maßnahmen nachhelfen, damit die Welt auch von diesen Inhalten erfährt.
SEO-Tipp 7 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Usability
Auch wenn man primär auf den Traffic schaut, ist die Ausbeute eigentlich viel wichtiger. Also: Wieviel Pro¬zent der Besucher kaufen etwas oder fordern eine Broschüre an? Wenn man derartige Kennzahlen zur Verfügung hat, kann man mit der Optimierung der Website für Besucher anfangen.
Das Stichwort lautet Usability (Benutzerfreundlich¬keit). Finden Besucher einer Website eigentlich alle erforderlichen Informationen? Wie einfach ist es, mit dem Website-Betreiber in Kontakt zu treten? Sind die Produktbeschreibungen im Online-Shop aussage¬kräftig genug? Gehen potenzielle Käufer im Bestell¬prozess verloren? Warum und wo?
SEO-Tipp 8 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Zahlenwerk
Um derartige Fragen beantworten zu können, müssen auf jeden Fall aussagekräftige Zahlen zur Verfügung, die über sogenannte Web-Analytics-Werkzeuge be¬reitgestellt werden. Ob Google Analytics (kostenlos) oder kostenpflichtige Systeme wie etracker oder Webtrends: Website-Betreiber sollten genau ihre An¬forderungen definieren und dann auf die Suche nach dem passenden System gehen.
So können z.B. zur Usability-Optimierung Clickmaps bzw. Heatmaps eingerichtet werden. Man erfährt dann, auf welche Links innerhalb einer bestimmten Seite geklickt wird, so dass man danach z.B. die Navi¬gationsleiste umsortieren sollte oder bestimmte un¬beliebte Produkte nach unten verschieben sollte.
SEO-Tipp 9 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Index aufräumen
Insbesondere für größere Websites, die über Tausen¬de von Seiten verfügen, kann Index-Optimierung ein sinnvoller Schritt sein. Dabei geht es um eine wert¬volle Ressource: Crawling-Bandbreite. Denn prinzipi¬ell können Suchmaschinen nur eine gewisse Anzahl an Seiten pro Tag indexieren bzw. überprüfen. Und dann sollte sichergestellt sein, dass diese Bandbreite opti¬mal ausgenutzt wird.
Wenn eine Website also über Unmengen an Bildern verfügt oder zu jeder Seite eine Druckversion für Suchmaschinen zugänglich anbietet, wird die Craw¬ling-Bandbreite nicht optimal genutzt. Die Konse¬quenz: Neue Inhalte werden wesentlich langsamer erfasst, alte Inhalte werden seltener überprüft.
Derartige überflüssige Inhalte sollten per /robots.txt gesperrt werden, damit diese Inhalte gar nicht von Suchmaschinen erfasst werden und damit Bandbreite verbrauchen.
SEO-Tipp 10 von suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Tools, Tools, Tools
Es gibt viele nützliche Werkzeuge, die die tägliche Arbeit erleichtern. Ob Link-Checker, Werkzeuge zur automatischen Überprüfung der Rankings oder die oben erwähnten Webmaster Tools: Man kann sich sehr viel laufenden Aufwand ersparen, wenn man auf die richtigen Werkzeuge zurückgreift.
Leider gibt es im Internet auch viele nutzlose Werk¬zeuge – allen voran die immer noch recht beliebten Website-Checks. Diese bewerten eine Website an¬hand einer Reihe von Kriterien, die aber häufig ohne Aussagekraft sind (z.B. DMOZ-Eintrag vorhanden, PageRank).
Vorsicht ist also immer geboten. In einem Test [4] wurden Link-Checker miteinander vergleichen. Der Test kam zu dem Ergebnis, dass die jeweiligen Werk¬zeuge gänzlich unterschiedliche Ergebnisse produzie¬ren. Es kann also durchaus sinnvoll sein, eine Kom¬bination aus Werkzeugen zu nutzen und vor allem am Anfang zu überprüfen, ob das gewünschte Werkzeug überhaupt korrekte Ergebnisse liefert.
[1] http://www.google.de/webmasters/
[2] http://siteexplorer.search.yahoo.com/
[3] http://webmaster.live.com/
[4] http://www.meinungs-blog.de/test-der-ver¬schiedenen-backlink-checker-seo-sammlung/
Gefunden bei suchradar, dem Fachmagazin für Suchmaschinen-Marketing und –Optimierung: Affiliate Marketing: Werbung ohne Fixkosten
Wie so viele Erfolgsgeschichten, klingt auch diese im Anfang banal: Eine Frau sprach auf einer Cock¬tail-Party Jeff Bezos an, Gründer des Online-Ver¬sand-Buchhandels Amazon. Sie fragte Bezos, ob sie auf ihrer Website fachverwandte Bücher zum Thema Scheidung vermarkten könne – Bezos stimmte zu, das Affiliate Marketing war geboren. Das war 1996. Seit¬her ist Affiliate Marketing eine zentrale Disziplin des Online Marketing – eine spezielle Form des Vertriebs im Internet, basierend auf dem Prinzip der Partner¬schaft: Man schließt mit anderen Websites Koope¬rationen, integriert z.B. deren Banner, Textlinks oder auch Suchfelder in das eigene Angebot und steigert dadurch deren Vertriebserfolge. Affiliate- oder Part¬nerprogramme setzen das in die Praxis um.
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