Google Suggest – Fluch oder Segen für die Suchmaschinenoptimierung?

Seit 1. April ist es nun auch in Deutschland soweit: Google hat sein neues Feature namens „Google Suggest“ für die deutsche Ausgabe der Suchmaschine aktiviert.
Aus diesem aktuellen Anlass möchte Seoline kurz erörtern, worum es sich bei Google Suggest handelt und wie sich diese Neuerung auf die Suchmaschinenoptimierung auswirken kann.
Bisher funktionierte eine Google Suche so, dass man einfach den gewünschten Suchbegriff in das Suchfeld eingab und die Suche startete. Nachdem das Internet immer voller wird, will der Suchmaschinenprimus mit seinem Suggest Feature den Usern dabei helfen, zu besseren Suchergebnissen zu kommen. Konkret funktioniert das so, dass direkt bei der Eingabe in das Suchfeld bereits verfeinerte Suchvorschläge angezeigt werden. Vor allem User, die nicht so bewandert im Umgang mit Suchmaschinen sind, werden so also „verleitet“, von ihren Einwort Suchbegriffen wegzugehen und diese von vorn herein mit Hilfe mehrer Wörter zu verfeinern.
Das „Verleiten“ der Suchmaschinen User kann in der Tat negative Auswirkungen auf den Traffic einer Seite haben. Den Experten der Seoline GmbH sind in diesem Zusammenhang viele Blog Beiträge im Internet aufgefallen, in denen sich Betreiber über sinkende Besucherzahlen beschweren und Statistikauswertungen ergeben haben, dass vor allem der Traffic über Einwort Keywords stark abgenommen hat. In dieser Hinsicht kann man also davon sprechen, dass Google Suggest ein Fluch ist. Seoline rät seinen Kunden deshalb bereits seit Langem dazu, Einwort Suchbegriffe bei einer Suchmaschinenoptimierung zu vermeiden, zumal diese nicht viel Traffic generieren können und zusätzlich aufgrund der starken Konkurrenz nur sehr aufwendig zu optimieren sind. Der Trend weg von Einwort Suchbegriffen hin zu Suchanfragen, die aus mehreren Wörtern bestehen, zeichnet sich schon einiger Zeit ab. Um auch für verschiedene Keyword Kombinationen weiterhin gut zu ranken muss man von den herkömmlichen Verfahrensweisen etwas Abstand nehmen. So hat es sich im Zuge der Erfahrungen der Seoline GmbH als hilfreich erwiesen, die LSI (Latent Semantic Indexing) bei einer professionellen Suchmaschinenoptimierung mit einzubeziehen. Dabei wird darauf geachtet, dass nicht nur die bestimmten Keywords selbst, sondern auch verwandte Begriffe in ausreichendem Maße in Texten untergebracht werden. Man könnte das Ganze also auch so beschreiben, dass neben dem „Hauptkeywords“ auch der Long Tail gleich mitoptimiert wird. Hat man sich bereits vorzeitig so auf Google Suggest vorbereitet, kann man sich nun mit Sicherheit über steigende Besucherzahlen freuen und somit dürfte die neue Applikation von Google ein Segen sein.

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