Social Networks haben die Erotik-Sparte überholt
Die sozialen Online Netzwerke erleben derzeit einen Boom, der scheinbar nicht zu bremsen ist. So werden beispielsweise Dienste wie Facebook und MySpace inzwischen mehr besucht und genutzt, als Pornoseiten. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschers Hitwise aus England hervor. Das soziale Netzwerk habe sich seit April 2006 den Status erkämpft, den es heute inne hat. Hinzu kommt, dass pornografische Webseiten immer mehr an Interesse verlieren zu scheinen, da die Zahlen hier rückläufig sind.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet das, dass in Großbritannien nur noch rund 8,5 Prozent der Internet User Seiten mit pornografischen Inhalten besuchen. Soziale Netze werden dagegen von rund 9,4 Prozent besucht.
Die sozialen Netzwerke scheinen so also mittlerweile bereits zum Alltag zu gehören. Den Erfolg kann man im Wesentlichen auf drei Faktoren zurückführen. Erstens werden in sozialen Netzwerken eine Reihe von Kommunikationsmöglichkeiten geboten. So kann man beispielsweise mit Freunden über den ganzen Erdball in Verbindung bleiben, oder aber auch neue Bekanntschaften schließen. Hinzu kommt zweitens, dass Seiten wie MySpace zusätzlich noch ein breites Lifestyle und Entertainment Angebot besitzen und sich Mitglieder (drittens) kreativ betätigen können.
Soziale Netzwerke werden meist in Ergänzung von anderen Instant Messengern verwendet. Diese ermöglichen die direkte Kommunikation, auf Profilseiten von sozialen Netzwerk Diensten können dann Fotoalben erstellt werden, die eigene Person beschrieben werden und vieles mehr.
Eine interessante Entwicklung vor allem der jüngsten Vergangenheit ist, dass nicht mehr nur junge Leute derartige Dienste verwenden. Die Zielgruppe wird immer älter und verwendet dann speziell Netzwerke, die auf den Beruf ausgelegt sind.
Derartige Netzwerke sind also der ideale Ort für ein gezieltes Online Marketing.
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