E-Mail Marketing – wie man die Öffnungsrate verbessern kann

Der Versand von E-Mails ist mittlerweile in vielen Unternehmen ein fixer Bestandteil des Online Marketings. Abgesehen vom wahren Nachrichtengehalt gibt es einige Faktoren, die die Öffnungsraten beeinflussen.
Prinzipiell ist das Einverständnis des Empfängers von Nöten, wenn man diesem E-Mails zu Werbezwecken senden möchte. Hat man dieses Einverständnis, dann wird die elektronische Post von Unternehmen gern genutzt, um ihren (potentiellen) Kunden Informationen zukommen zu lassen und um neue Kunden zu anzuwerben.
Epsilon – ein Spezialist für E-Mail Marketing – hat nun eine Untersuchung durchgeführt, in der versucht wurde zu ermitteln, was man als Marketer beachten muss, damit die Öffnungsrate solcher Werbe E-Mails hoch ist. Um das Herauszufinden hat das Unternehmen rund 20.000 Kampagnen seiner Geschäftskunden analysiert. Insgesamt handelt es sich hierbei um mehr als 1 Mrd. verschickter E-Mails.
Eines der Ergebnisse dieser Studie ist, dass die Länge der Betreffzeile in einem negativen Zusammenhang mit der Öffnungsrate steht. Das heißt also, je kürzer und prägnanter der Inhalt im Betreff zum Ausdruck gebracht werden kann, desto höher stehen die Chancen, dass der Empfänger das E-Mail dann auch öffnet.
Nachdem die Länge des Betreffs nicht der einzige ausschlaggebende Punkt sein kann, ob eine E-Mail geöffnet wird, oder nicht – denn nach dieser Überlegung müsste eine E-Mail, die gar keinen Betreff hat, die höchste Öffnungsrate haben – gibt es noch wichtigere Faktoren, die das Öffnen beeinflussen. Dazu gehört ganz eindeutig die richtige Wortwahl.
Erfolgskritische Angaben sind vor allem der Markennamne und der Nutzen des beworbenen Produkts bzw. der beworbenen Dienstleistung. Vorteilhaft wirkt sich auch das so genannte Pole Position Writing auf die Öffnungsrate aus. Hier werden die wichtigsten Informationen an den Anfang innerhalb der Betreffzeile gestellt.
Mit diesen Ergebnissen kann auch das Scheitern vieler Unternehmen innerhalb ihrer E-Mail Marketing Kampagnen erklärt werden. Diese verwenden nämlich meist zu wenig darauf, den Betreff ansprechend zu gestalten, was dann dazu führt, dass das E-Mail gar nicht erst gelesen wird, egal wie gut der eigentlich Inhalt auch sein mag.

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