2009 wird für SEO weitläufige Veränderungen bringen
2009 wird für die SEO Welt ein Jahr des Umbruchs werden. Davon geht zumindest Matt Cutts aus, und er sollte ja bekannterweise einer derjenigen sein, der es am besten weiß. Hierzu gibt es ein Interview geführt von Mike McDonald. Die zentralen Aussagen sollen hier kurz zusammengefasst werden.
Ein Gedanke von Matt Cutts ist, dass das Ranking in Zukunft zwar nicht tot sein wird, allerdings wird es nicht mehr die Rolle spielen, die es bis jetzt tut. So richten sich intelligente SEOs nicht allein nach dem Ranking, sondern diese schauen eher auf die Conversion und werten in weiterer Folge auch Logs und Server aus. Es sei zwar nett, wenn Keywörter ein gutes Ranking aufweisen, aber es bringe nichts, wenn die so genannten Leads dann nicht auch zu Sales führen.
Laut Cutts müssen SEOs den Sprung schaffen und sich als Vermarkter sehen. So wird die Suchmaschinenoptimierung zu einem breiten Aufgabengebiet werden. Unter Anderem müssen sich SEOs dann Gedanken darüber machen, wie man einen Kundenstamm aufbaut, oder aber den ROI steigert und optimiert und viel anderes.
Des Weiteren wird sich der Trend weiter vergrößern, dass sich User mehr auf Bilder und Videos im Internet konzentrieren. In diesem Bereich sieht Cutts auch eine große drohende Spam Gefahr, die auch zu einer Art Abzocke führen kann.
Auch für das mobile Internet sieht er Veränderungen auf uns zukommen. Zwar wird SEO in der nahen Zukunft noch keine zentrale Rolle spielen, dennoch wird sich auf diesem Sektor einiges tun.
Darüber hinaus hegt Cutts auch die Befürchtung, dass Black Hat SEOs zu immer dreisteren Mitteln greifen werden, die dann teilweise wirklich schon ins Illegale laufen werden. Als Webseitenbesitzer solle man sich deshalb wirklich genau überlegen, ob man mit solchen Leuten zusammenarbeiten möchte, oder doch lieber eine gesicherte Langzeit-Taktik verfolgen möchte.
Hinsichtlich Subdomains sagt er abschließend noch, dass diese aus SEO Sicht keinen Vorteil haben, sondern im Gegenteil nur mehr Arbeit bedeuten.
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