Wie kann ich die Besucher Absprungrate auf meiner Seite verringern?
Suchmaschinenoptimierung, die Schaltung von Werbung in verschiedenen Netzwerken und die eventuelle Nutzung von Google AdWords sind nur die halbe Miete für eine erfolgreiche Seite. Denn mit diesen Mitteln hat man den User erst auf die Seite bekommen, was allerdings noch nicht heißt, dass dieser dann auch auf der Seite verweilt, einen Kaufabschluss tätigt, oder was sonst noch das eigentliche Ziel der Seite ist.
Bevor man sich allerdings Gedanken zur Absprungrate von Usern macht, sollte man allerdings erst die Absprungrate für die eigene Seite kennen. Doch wie kommt man zu diesen Zahlen. Der einfachste Weg hierfür ist die Verwendung von Google Analytics. Baut man den Code für Google Analytics erst einmal auf der eigenen Seite ein, sieht man in der statistischen Auswertung sehr schnell wie viele User die Seite sofort nach dem Besuch wieder verlassen haben.
Sieht man, dass die Absprungrate der Besucher zu hoch ist, gibt es eine Gründe, die das verursachen können.
Zum einen kann die Navigation und das Design den Wünschen der User nicht entsprechen. Hier zählt vor allem die Übersichtlichkeit. Hat ein User entweder aufgrund einer schlechten Navigation oder aufgrund eines unübersichtlichen Designs Schwierigkeiten sich auf der Seite zurecht zu finden, wird er die Seite eher wieder verlassen, anstatt sich mit Mühe zurecht zu finden. Bei der Navigation ist es wichtig eine logische und übersichtliche Struktur der Seite zu haben, bei der auch zu den Oberkategorien und je nach Bedarf eine Zahl von Unterkategorien verwendet werden.
Ein andere Faktor, der User zum Verlassen der Seite bewegen kann, ist, wenn zu viel Werbung auf einer Seite vorhanden ist. Viele Internetnutzer reagieren allergisch auf Werbung. Auf Werbung sollte man so gut es geht vor allem verzichten, wenn man selbst etwas verkaufen möchte. Unabhängig davon, ob man selbst etwas verkaufen möchte, oder nicht, sollte man auf lästige Pop-Ups und Layer zur Gänze verzichten.
Eine weitere große Auswirkung auf die Verweildauer von Besuchern hat der Titel eines Artikels und die ersten paar Sätze. Der Anfang einer Seite sollte gleich klar machen, dass der User auf einer für seine Suche relevante Seite gekommen ist. Das hat auch positive Auswirkungen auf das Ranking einer Seite.
Des weiteren spielt die Ladezeit einer Seite eine wichtige Rolle. Diese sollte nicht länger als fünf bis sieben Sekunden dauern, denn gerade mit dem Internet unerfahrene User könnten sonst denken, dass ein Fehler aufgetaucht ist und die Seite nicht geöffnet werden kann. Damit man die Ladezeit verbessern kann, sollte man vor allem auf der Startseite auf überdimensionierte Bilder, Animationen oder andere Inhalte, die viel Platz benötigen, verzichten.
Der Content spielt eine zentrale Rolle. Von ihm ist nicht nur abhängig, wie lange ein Besucher auf der Seite bleibt, sondern er ist immer mehr ein wichtiger Faktor zum Ranking einer Seite. Der Inhalt der Seite sollte informativ, verständlich und für die Keywords relevant sein.
Abschließend muss noch erwähnt werden, dass die interne Verlinkung auch ausschlaggebend dafür sein kann, dass ein User sich dafür entscheidet, die gewünschten Informationen auf einer anderen Seite zu suchen. Werden zu den einzelnen Artikel und Unterseiten keine weiteren internen Links geboten, hat der User auch keinen Grund länger auf der Seite zu bleiben. Relevante Artikel und Seiten sollten immer miteinander verlinkt sein, sodass der User die Seite nicht sofort wieder verlässt. Auch diese Maßnahme hat ebenfalls wieder eine positive Auswirkung auf das Ranking einer Seite bei den Suchmaschinen.
Befolgt man diese Ratschläge, kann man also die Zahl von Besuchern, die die Seite gleich nach dem Klicken wieder verlassen, verringern. Die meisten Ratschläge haben darüber hinaus einen doppelten Nutzen, weil sie auch SEO-technisch relevant sind und so zu einem besseren Ranking bei den Suchmaschinen beitragen können.
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