Nischen erkennen

Nachdem oft davon die Rede ist, dass der heißumkämpfte Internet-Markt nach wie vor eine „Goldgrube“ ist, ist hier ein Versuch, wie man Nischen ausfindig machen kann. Nischen deshalb, weil diese noch nicht so heiß umkämpft sind und es deshalb leichter ist dort Fuß zu fassen.
Am Anfang bei der Findung einer Nische sollte die Keyword-Recherche stehen. Gibt man ein Keyword bei der Suchmaschine ein, für das man wissen möchte, ob es ein „Nischen-Keyword“ ist, gibt es folgendes zu berücksichtigen:
Erstens, welche Qualität besitzen die ersten fünf Suchmaschinenergebnisse für das Keyword in Bezug auf Alter, Design, SEO-Technik und Größe? Hierfür sieht man sich die Seiten im Einzelnen etwas genauer an. Es macht beispielsweise einen Unterschied, ob auf Platz Eins ein großes Portal steht, oder nur die Hobby-Seite eines privaten Users. Sind die Seiten vermarktet, oder sind sie komplett werbefrei? Ein wichtiger Anhaltspunkt ist ebenfalls, ob die Seite suchmaschinentechnisch Optimiert wird? Wenn nein, könnte das Keyword bereits ein möglicher Kandidat sein.
Zweitens, gibt es AdWords-Anzeigen für dieses Keyword? Wenn es AdWords-Anzeigen gibt, sollte man unterscheiden, ob es generelle Anzeigen sind wie etwa von Amazon oder Ebay, oder ob es spezifische auf das Keyword ausgerichtete Anzeigen sind. Gibt es gar keine Anzeigen, sollte man sich ernsthaft überlegen, ob das Keyword oder das Produkt überhaupt über das Internet vermarktbar ist. Gibt es allerdings gute Anzeigen in dem Bereich, aber keine guten Ergebnisse bei der organischen Suche, sollte man über man sich überlegen nicht SEO in dieser Sparte zu versuchen.
Drittens, wie groß ist das Suchvolumen für das Keyword? Um herauszufinden ob ein Keyword ein hohes Suchvolumen hat, oder nicht, gibt es zahlreiche kostenlose Tools wie Traffic-Estimator etc. im Internet.
Abschließend noch wie ist die Internetaffinität des Keywords? Diese Frage lässt sich einfach beantworten indem man sich einfach selbst fragt, ob Kunden dieses Produkt auch im Internent kaufen oder lieber im Geschäft? Alltagsprodukte wie beispielsweise Brot oder dergleichen wird man lieber im Supermarkt kaufen, Reisen oder elektronische Geräte schon eher im Internet.
Eine weitere gute Methode ist, sich ein „gut laufendes“ Keyword auszusuchen und zu schauen ob es Alternativ- oder Unterkeywords dazu gibt. Auf dieser Grundlage kann man sich dann ebenfalls gut auf dem Markt platzieren.
Ganz zum Schluss bleibt noch zu sagen, dass zu Top-Platzierungen, gutem Traffic und somit auch gutem Umsatz immer eine Menge Arbeit gehört. Wenn man die oben stehenden Tipps beachtet, kann man diese Arbeit allerdings verringern und mit weniger Arbeit zum gleich guten Ergebnis kommen.

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