Suchmaschinenoptimierung und der Long Tail Gedanke
In einem klassischen Ladengeschäft ist der Geschäftsbereich begrenzt. Man nehme einmal in Köln die Hohe Strasse. Jeder Quadratmeter kostet. Jeder Artikel, der liegen bleibt kostet den Ladeninhaber Geld. Es gibt Artikel, die verkaufen sich rasch, ihr Kostenanteil an der Platzmiete ist gering. Ladenhüter in der Hohen
Strasse sind dagegen Existenzgefährdend. In der Verkaufsstatistik werden Nischenprodukte nach Chris Anderson als Long Tail Produkte bezeichnet, sie sind
Gekennzeichnet durch wenig Absätze pro Zeiteinheit. Die Kosten im Internet sind aber anders als in der Hohen Strasse, wo jeden Monat für die Verkaufsfläche Geld bezahlt werden muss. Nischenkäufer können durch optimale Gestaltung der Google Page Ranks gut mit Nischenprodukten zusammenkommen. Zielgruppe muss zum Nischenprodukt geführt werden. Es gibt Fachleute, die behaupten, je mehr Suchworte jemand in eine Suchmaschine eingibt, desto eher ist er Kaufbereit. Jemand, der nur ein Wort eingibt, der schaut eben nur mal, der, der vier Worte benutzt für eine Suche, hat sich mit dem Thema beschäftigt und ist erster Kandidat für ein Geschäft. Wenn man seine Seite auf Traffic ausrichtet, dann kann man das Long Tail Denken außer Acht lassen. Wenn es einem aber um Kunden geht, bedeutet dies, man muss sich in die Gedankenwelt des potentiellen Kunden hineinversetzen und möglichst seine 4 Suchworte erahnen. In diesem Quadranten der Suche sollte man dann im Suchranking bei den Suchmaschinen oben stehen. Beispiel: Stiefel, Damen, Größe 44, rosa …. Mal sehen, wer das sucht. Und wer so etwas sucht, hat oft auch Geld. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gibt es in der Rubrik „Gehen Sie in Netz“ ein Wettbewerb: Eine Suche für einen Begriff. So ähnlich muss man eben auch seine Keywords anordnen, um Kunden zu fischen.
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