Mobiles Internet und gerichtete Informationen

Nach der letzten Cebit ist nun endgültig das mobile Internet angebrochen. Die Preise für immer Online zu sein sind gewaltig gefallen. E Plus, über die Netzqualität lässt sich streiten, verlangt pro MB nur noch 24 Cent. Damit kann man für 10 Euro schon jeden Tag im Internet sein und Googeln.  Nun kommen beim Mobilen Internet noch ganz andere Dimensionen zum Tragen als beim stationären Internet.. Der Ort ist, deswegen heißt das ja „mobiles Internet“ ist variabel. Also kann man jetzt die Ortsinformationen beim Besuch der Site miterfassen, so der Kunde die Ortsbestimmung freigegeben hat. Das ist für die Kunden eigentlich ganz praktisch, die Anbieter können ihm nämlich den Weg zum nächsten Bankautomaten und zum nächsten Hotel weisen. Aber es ist auch praktisch für die Anbieter, die bekommen nämlich ein Benutzerprofil, welches sie mit Data Digging Methoden analysieren können. Sie können  Bündel von Musterkunden ermitteln und ihre Site wesentlich besser auf die Erfordernisse des Marktes anpassen. Die Taktik einer solchen Websiteoptimierung verlässt somit die Ebene der Siteoptimierung durch Verlinkung und nimmt Kurs auf Inhaltsoptimierung. Mit seinem Handy ist der Kunde noch viel besser zu profilieren als im stationären Bereich. Allerdings könnte man ihn auch identifizieren, der Nutzer sollte sich schon, bei allen nützlichen Applikationen, darüber Gedanken machen, dass andere ihn besser kennen, als er sich selber. Es soll Menschen gegeben haben, die einen Detektiv auf sich selbst angesetzt haben, damit dieser demjenigen sagt, wer er sei. Mit solchen Tools wie hier beschrieben, ist das  dann keine Seltenheit mehr.

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