Lokale Dienste nutzen

Zunehmend werden die Internet Benutzer mobil. Bis vor einiger Zeit waren Traffic Kosten  im Mobilen Sektor ungeheuer teuer und aufwendig. Einige Seiten anzuschauen konnte locker 10 Euro kosten. Mit UMTS kam, wenn auch langsam, ein Wandel in Gang.  Die verschiedenen Anbieter änderten ihr Preiskonzept. Die ersten mobile Flatrates wurden aktiv geschaltet. Das Pocket Web von 1 und 1 und die iLive Version von Vodafone hat hier schon einiges verändert. Die UMTS Karten können nämlich auf 300 Meter genau die Lage eines Gerätes zurückmelden. Das wird vor allem im iLive schon genutzt. Wenn man lokale Dienste anwählt, kann man  verfolgen wie man sich innerhalb einer Stadt bewegt. Diese Daten können sinnvoll genutzt werden um einem Dienste anzubieten. Wenn man auf Dienstreise ist, möchte man das nächste Hotel angezeigt bekommen. Oder das nächste Kino. Der Websitebetreiber kann ebenfalls von dieser Mobilität einen Nutzen ziehen. Er kann zum Beispiel ortgenaue Wettervorhersagen schicken. Oder Veranstaltungshinweise. Eventuell kann  man das mit einem Login Service verbinde. Dann sammelt man auch Profildaten über seine Kunden und kann die zur Werbeoptimierung und Profilierung des Angebotes nutzen. Wichtig ist, man baut seinem Fisch ein Heim. Ganz geschickt macht dies Vodafone.  Vodafone beobachtet den Kunden während des Mobilen Surfens und ändert automatisch den Aufbau der Seite. Das Profil und das Aussehen der Site wird also implizit durch Benutzung durch den Kunden verändert und geschärft. Genial ist diese Technik weil sie ohne aktive Leistung des Benutzers geschieht. Kritisch sind natürlich die datenschutzrechtlichen Aspekte zu sehen. Vodafone weist im Kleingedruckten den Kunden auf die Wiederspruchsmöglichkeit hin.

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