Ethik der Suchmaschinenoptimierung
Suchmaschinenoptimierung hat oft einen schlechten Ruf. Wenn man sagt, man optimiert Suchmaschinen, dann meinen andere oft, man korrumpiere diese. Man kann aber auch Optimierungen treiben, ohne zu korrumpieren. Google ist an dieser Stelle Richter, Gesetzgeber und Henker. Man kann sich aber schon darauf einigen, dass es legitim ist, seine Seite so im Internet einzustellen, dass man auch gefunden wird. Grenzen werden da überschritten, wo der Benutzer mit unsinniger Information zugemüllt wird. Das Ideal wäre, wenn eine Seite genau die Rang hätte, den sie verdient. Es ist zweifelhaft, ob das mittels Crawler überhaupt darstellbar ist. Dazu müssten die Webcrawler verstehen können, was hinter einem Text steht. Da wäre man bei den Arbeiten von Marvin Minsky. Das Hilfsmittel, dass Google einsetzt, ist das Nachverfolgen von Links Backlinks. Wenn genügend Zeugen (Peers) der Meinung sind, dass die angebotene Information gut und nützlich ist, dann wirds wohl stimmen. So ist der Ansatz von Google und anderen einschlägigen Suchmaschinen, so wird es auch in der wissenschaftlichen Welt mit der Beurteilung von Artikeln gehandhabt.
Die Grenzpunktbestimmung zwischen korrektem und korrumpierendem Optimieren ist fließend und wird von jedem anderes gesehen. Ethisch korrekte Suchmaschinenoptimierung hält sich laut Wikipedia an die gegebenen Normen von Google. Linkfarmen und Doorways sind verpönt, auch gekaufte Links, Zeitungen wie die Zeit und FAZ bieten diese vermehrt an, sind nur mit dem Attribut Nofollow erlaubt. Google legt sehr strenge Richtlinien an. Zum einen, um den eigenen Namen zu schützen, zum anderen auch um sein eigenes Geschäft zu wahren. Kritisch muss man beurteilen, dass Google manuell in der Lage ist, Suchergebnisse zu manipulieren. Eine Gewaltenteilung wäre da demokratisch, alles andere wäre Zensur.
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