Gehirn wie Google?

Amerikanischen Psychologen zu Folge, arbeitet das menschliche Gehirn so ähnlich wie die Suchmaschine Google. Wie alle wissen vergibt Google einen Pagerank, welcher nicht nur die Anzahl der Links von verschiedenen Webseiten, sondern auch deren Wichtigkeit wertet. Welche Seiten nun wichtig sind, erhalten eben gute Backlinks von anderen Webseiten. In Zukunft, so die Psychologen, könnte dieses Prinzip auch dazu benutzt werden in sogenannten Erinnerungsexperimenten die Wichtigkeit einzelner Wörter zu untersuchen. Menschen suchen in Ihrer Erinnnerun nach Fakten, Wörter, Daten oder Konzepten, welche in unserem Gehirn miteinander wie die Daten aus dem Internet verbunden sind. Die Wissenschaftler haben mit einem Erinnerungsfähigkeit-Test untersucht, wie eine Informationsbeschaffung funktioniert: 50 Probanden wurden nacheinander Karten mit Buchstaben gezeigt. Anschließend wurden Sie nach dem ersten Wort gefragt welches Ihnen zu dem jeweiligen Anfangsbuchstaben einfiel, beispielsweise „Auto“ für „A“.
Die 5000 Wörter die dabei gesammelt wurden, stellten die Forscher in einem organisierten (unter sprachlichen Gesichtspunkten) organisierten Netzwerk zusammen. Die Struktur war dabei so ähnlich, wie wie aus einer Auswertung der Daten nach dem Pagerank Prinzip.

So konnte mit dem Pagerank sehr zuverlässig die Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden, mit der die Wörter aus den Anfangsbuchstaben von den Probanden genannt wurden. Wie oben beschrieben wurden die Informationen bei diesen Systemen auf ähnliche Weise beschafft und verarbeitet. Außerdem meinen die Forscher dass man in Zukunft neue Möglichkeiten finden kann, wie Suchmaschinen besser optimiert werden können.

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