Behavioral Advertising soll künftig eingeschränkt werden
Die Handelskommission – FTC – der Vereinigten Staaten ist nach wie vor mit den Selbstbeschränkungen der US-amerikanischen Unternehmen den Datenschutz der Verbraucher bei personalisierten Online Werbe Formen betreffend nicht zufrieden. Aus diesem Grund wird auch nach einer Nachbesserung verlangt. Auch für Europa dürfte es in eine ähnliche Richtung gehen.
Im Prinzip geht es der Federal Trade Commission darum, Einschränkungen beim User Targeting getroffen werden. Durch das Targeting ist es nämlich möglich maßgeschneiderte Werbung anzubieten. So fordert die Kommission beispielsweise, dass derart erstellte Werbung auch ausdrücklich gekennzeichnet wird, dass sie also aufgrund der Analyse des Surfverhaltens platziert wurde.
Ein weiteres großes Manko sieht die Kommission in den Datenschutzerklärungen. Inhaltlich sei an den Datenschutzerklärungen zwar nichts auszusetzen, dennoch sollten sie auf verständlicher werden, denn viele User haben Schwierigkeiten sich die langen Texte durchzulesen und dann auch noch zu verstehen. Zudem verlangt die Kommission auch noch, dass die Datensicherheit nachgebessert wird.
Ein weiterer Dorn im Auge mancher Kommissionsmitglieder ist auch die Selbstregulierung diesbezüglich der Unternehmen. Sie wollen erreichen, dass diese von strikten staatlichen Vorschriften abgelöst werden.
Bereits im vorigen Jahr wurden derartige Targeting Taktiken im Bundesstaat New York zur Anklage gebraucht.
Nun hat sich auch die Europäische Union dazu entschlossen, derartige Methoden genauer unter die Lupe zu nehmen. Das deutsche EU-Kommissariat für Datenschutz Article 29 Working Party hat sich erst vor Kurzem mit den großen Suchmaschinen – Google, Yahoo!, MSN und Ixquick – zusammengesetzt. Auch hier war der Datenschutz ein Thema, wobei darauf hingewiesen wurde, dass immer noch eine Menge getan werden muss, damit Internet User auch geschützt werden.
Der BVDW hat auf der CeBIT 2008 bereits vor einem Verbot von Cookies gewarnt. Er argumentierte damit, dass Targeting einer der treibenden Motoren in der Internet Wirtschaft sei und für das Targeting seien Cookies unverzichtbar.
Es wird sich nun zeigen, in welche Richtung das Ganze künftig laufen wird. Sicher ist, dass es nicht nur auf den allumfassenden Schutz der User ankommt, sondern viel mehr um Aufklärung der User, damit diese wissen, wofür ihre Daten verwendet werden. Denn an und für sich ist maßgeschneiderte Werbung ja nicht unbedingt etwas Schlechtes. Oder würde etwa ein Karibik-Fan, statt einem Urlaubsangebot auf Kuba lieber eine Werbung für eine Rundreise in Grönland sehen?
Kunden sind zu wenig aufgeklärt über die Arbeitsweise von SEO‘s
Themen wie Linkkauf, spezifische Linkarten und dergleichen dürfen nicht mehr weiter unter vorgehaltener Hand diskutiert werden. Aktuell wird die öffentliche Diskussion bezüglich der Arbeitsweise von SEO’s zwar auf dem Rücken von SEOLINE ausgetragen. Ein Blick hinter die Kulissen aber macht deutlich: Wir arbeiten mit identischen, integren Methoden wie alle anderen SEO-Anbieter auch. Die Tatsache, dass wir in den letzten Monaten extrem erfolgreich waren, hat nicht nur das Interesse auf Kunden-, sondern auch auf Wettbewerberseite steigen lassen.
Und wir haben die Erfahrung gemacht: Wer Top-Platzierungen erreicht, begibt sich zwangsläufig in ein Minenfeld. Dass wir wie die ZEIT, um nur das prominenteste Opfer zu nennen, von Google sanktioniert wurden, ist eine Sache. Die Art und Weise, wie in der SEO-Szene mit zum Teil ebenso unverhohlener wie anonymer Häme diskutiert wird, ist die andere. Was uns hier stört ist vor allem die Form. Denn das Versteckspiel hat unserer Auffassung nach Methode.
Die Diskussion per se bewerten wir im Kern sogar als positiv, denn es ist kein Geheimnis, dass sich „gute“, sprich erfolgreiche SEO-Anbieter, immer und ausschließlich in der Grauzone bewegen. Die dichotome Differenzierung in „white“ and „black“ ist vor allem eines: Augenwischerei für den Kunden.
Die Suchmaschinenoptimierung war, ist und wird immer ein Katz- und Mausspiel mit Google sein. Dieses Spiel hat eindeutige Grenzen, und diese gilt es einzuhalten, möchte man am SEO-Markt langfristig im eigenen Sinne und dem der Kunden operieren. Diese Grenzen wurden von SEOLINE niemals überschritten. Dass dieses passiert sein soll, basiert auf einer Verleumdung, gegen die SEOLINE entsprechende Schritte einleiten wird.
Die Brisanz dieses Themas verlangt eine öffentliche, professionelle Auseinandersetzung mit Aspekten, die viele SEO’s sich nicht anzusprechen getrauen, da es ihr eigenes tägliches Brot ist. Und mit dem Finger auf andere zu zeigen, ist in kaum einer Branche so leicht und attraktiv wie in dieser. Doch so lange auf diese (dilettantische) Art und Weise der Rufschädigung vorgegangen wird, werden Kunden die diversen SEO-Anbieter nur noch mehr als nebulöse Institutionen einer komplexen Machenschaft betrachten und nicht als professionelle, patent agierende Dienstleistungs-Agenturen.
BVDW platziert sich neu – Ergebnisorientierung steht im Zentrum des Interesses
Die Verbandsstrukturen des BVDW – des Bundesverbands Digitale Wirtschaft – werden neu organisiert. Begründet wird dies damit, dass man so eine effektivere inhaltliche Arbeit nach außen hin zusammen mit einer höheren Performance und einer verbesserten Serviceorientierung für die Mitglieder erreichen möchte.
Verbunden ist dies mit einer Verkleinerung der Führungsetage. Derzeit besteht der Gesamtvorstand aus 20 Leuten, die künftig durch einen 16-köpfigen Expertenrat Schritt für Schritt ersetzt werden sollen. Zu den Kernaufgaben des neuen Teams gehört, dass die inhaltliche Arbeit durch einen regelmäßig stattfindenden Austausch gefördert und somit auch beschleunigt wird. Damit sollen schlussendlich schneller als zu vor neue Themen generiert werden, die in Richtung Zukunft weisen.
Darüber hinaus plant man auch noch, die Bereiche der Fachgruppen und der Arbeitskreise neu zu strukturieren. So sollen Arbeitskreise künftig durch operative Einheiten – so genannte Laps – bereichert werden, die in jeder Hinsicht flexibel gestaltet sind. Hintergrund hierfür ist eine produkt- und ergebnisorientierte Arbeit mit eindeutigen Zielen und festgesetzten Dead-Lines. Finanziert soll das Ganze durch ein Umlageverfahren werden, welches in diesem Bereich häufig angewendet wird. Damit dies ermöglicht wird, muss allerdings die Satzung geändert werden. Über diese wird noch im Juni abgestimmt werden. Bis dahin sind aber noch einige Einzelheiten näher zu definieren.
Mit der Umstrukturierung will man auch die Corporate Identity neu organisieren. So wurde beispielsweise bereits die „Betriebsfarbe“ von Gelb-Blau auf dezentere Blautöne geändert. Zudem ziert ein neues Motto das Logo „Wir sind das Netz“.
Saisonale Suchtrends durch SEM und Affiliate optimal nutzen
Bei Marketern sind Feiertage, der Urlaubsbeginn und vergleichbare Zeiten sehr beliebt für Werbekampagnen. Nicht sehr verwunderlich, wenn man bedenkt, dass zu solchen Gelegenheiten Werbemaßnahmen besonders gut wirken.
Um die Zeit des Valentinstags herum werden Keywords wie „Blumenversand“ oder aber „Valentinstag“ besonders gesucht. Im Live-Test hat nun Zanox getestet, wie SEM und Affiliate zu solchen Anlässen besonders gut genutzt werden können.
In diesem Zusammenhang wurden 3 zentrale Strategien entwickelt, die sich als besonders geeignet herausstellten.
Der CPC sollte hinaufgesetzt werden und zwar bis zum Valentinstag am Mittag. Zwar ist das Suchvolumen danach auch noch groß, die Verkäufe nehmen allerdings ab.
Viele Versender gibt es bereits am 13. Feber ab 15 Uhr keine Auftragsannahme mehr, diesen Sachverhalt sollte man bei den CPC Geboten berücksichtigen.
Ist der benannte Zeitpunkt erreicht, sollten die überhöhten CPC Gebote sofort zurückgefahren werden, sonst wird nur unnötig Geld verschwendet.
Im Test konnten so im vergangenen Jahr 1.546 Sales erzielt werden. Der Umsatz belief sich auf insgesamt 5.675 Euro. Ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg ist das Finden der geeigneten Nische.
Das Geschäft mit dem Valentinstag rentiert sich unter anderem besonders, weil es sich bei derartigen Produkten um emotionale handelt, wie die Stornierungen und Retouren gering sind.
Neben SEM und Affiliate Partnerprogrammen eignet sich auch die gezielte Platzierung von Werbung auf Seiten, die von Männern stark frequentiert werden. Das sind beispielsweise Auto- oder Sportseiten.
Eine weitere interessante Besonderheit, die sich ein bisschen aus der Natur des Mannes zusammensetzt, ist die Kurzfristigkeit. Das heißt, dass das größte Geschäft einige Tage vor dem Valentinstag erzielt werden kann. So waren es im Test allein am 13. Februar allein 313 Verkäufe.
Wie kann man in Zeiten der Krise SEM richtig einsetzen?
Derzeit müssen die diversen Firmenbudgets enger geschnürt werden, da die Zeiten nicht so rosig sind. Die Stichwörter in diesem Zusammenhang sind Effizienz und Optimierung.
In diesem Zusammenhang gibt es einige Kniffe, die man bei der Verwendung von SEM beachten sollte.
Ein guter Tipp ist, am Ball zu bleiben. Derzeit geht es nämlich jedem Unternehmen in etwa gleich. Deshalb werden auch überall die Werbebudgets knapper ausfallen, was sich in sinkenden Keyword Preisen niederschlagen wird.
Bei bereits laufenden Anzeigen, sollte man diese an die aktuelle Situation anpassen. Kunden haben jetzt mehr denn je den Kosten und Nutzenfaktor im Auge, dieser sollte deshalb deutlich hervorgehoben werden.
Nachdem die Kunden derzeit verstärkt auf Zuverlässigkeit, Qualität und Sicherheit gehen, sollte man zudem an seinem Image feilen. Wie bekannt ist die eigene Marke? In Verbindung mit SEM und SEO kann in dieser Hinsicht einiges unternommen werden.
Die beste Werbung bringt nichts, wenn ihr Erfolg nicht gemessen wird. Web Controlling, Conversion Tracking etc. sind hier die Zauberworte. So kann gute Werbung weiter ausgebaut werden und auf schlechte verzichtet werden. Das betrifft dann beispielsweise Keywords, die keine Klicks generieren bzw. Keywords, die zwar Klicks generieren, aber keine Conversion.
In all dem darf man auf den Kunden nicht vergessen. Man sollte sein Kaufverhalten auf der eigenen Seite und seinen Weg durch den Online Shop genau verfolgen. Wo bleibt er hängen? Wieso bricht er den Kauf ab? Das alles sind wichtige Anhaltspunkte, um die eigene Seite zu verbessern.
Prinzipiell sollten alle Werbekanäle aufeinander abgestimmt werden. Das gilt sowohl für die Online, also auch für die Offline Werbung. Nur so können die besten Synergieeffekte erzielt werden.
Ein sehr wichtiger Bestandteil einer SEM Kampagne ist die Landingpage. Das ist die Seite, auf die der Kunde nach dem Klick der Werbung gelangt. Hier soll der Kunde sofort das finden, wonach er sucht. Auf überflüssige Inhalte sollte verzichtet werden. Zum Einen, damit der User nicht abgelenkt wird, zum Anderen, damit die Größe der Seite gering bleibt, da sich auch die Ladezeit auf den Klickpreis auswirken kann.
C&A definiert den Begriff „Online Werbung“ neu
Nach der Meinung des bekannten Textilhändlers C&A haben Intext Werbung sowie Google Adsense Anzeigen keinen Platz mehr in der redaktionellen Berichterstattung über die Firma C&A. Das bekam nun auch schon der erste zu spüren und zwar handelt es sich um das Newsportal die-topnews.de, welche im Zuge dessen von C&A abgemahnt wurden. Darüber hinaus wird eine Unterlassungserklärung eingefordert. Im Wesentlichen geht es C&A hierbei um zweierlei Dinge. Erstens sei eine derartige Vorgehensweise ein unlauterer und unzulässiger Wettbewerb und zweitens seien die verschiedenen Werbeformen zu ungenau als solche gekennzeichnet.
Rechtsanwälte sehen vor allem im zweiten Punkt einen Sachverhalt, bei dem Unternehmen wie C&A Recht bekommen könnten, wenn sie vor Gericht gehen. Punkt Eins wäre vielmehr dann relevant, wenn es sich bei dem besagten Nachrichtenprotal um einen unmittelbaren Konkurrenten handeln würde, was ja offensichtlich nicht der Fall ist. C&A hingegen argumentiert, dass Werbeflächen auch an andere Textilhändler „vermietet“ werden und eine Abmahnung deshalb zulässig sei.
Das wirft nun Fragen auf, denn nach dieser Überlegung wäre jede Werbung bzw. die ganze Werbeform mehr oder weniger unzulässig. Man müsste also das ganze Modell nach dem die AdWords von Google, aber auch andere ähnliche Werbemöglichkeiten, aufgebaut sind, überdenken. Erschwerend hinzu kommt dann noch die Tatsache, dass so genannte Schleichwerbung bei redaktionellen Inhalten verboten ist. Bedenklich ist das vor allem im Zusammenhang mit Pop-Up Fenstern, die beim Klicken eines Links aufgehen. Das könnte nämlich beim User den Eindruck erwecken, dass es sich um weiterführende Inhalte und nicht um Werbung handle.
In den Vereinigten Staaten macht derartige Intext Werbung bereits 5 bis 6 Prozent vom gesamten Markt der Online Werbung aus. In Deutschland ist diese Art der Werbung auch immer weiter im Vormarsch.
Nun bleibt gespannt abzuwarten, wie sich dieses Pulverfass entwickeln wird. Kippt das Ganze in die Falsche Richtung, werden sich Google und Co. etwas einfallen lassen müssen.
Nun ortet der Riese auch Handys
Der Suchmaschinenkonzern Google hat nun sein breites Angebot um ein weiteres Feature erweitert. So wurde nun eine neue mobile Lokalisationsfunktion freigegeben, mit dessen Hilfe man Handys geortet werden können.
Der Dienst, der dieses Feature anbietet, heißt Latitude. Eigentlich wurde dieser Service für mobile Endgeräte – sprich Handys – entwickelt, kann aber auch am lokalen PC über ein bestimmtes Gadget in iGoogle ausgeführt werden. So soll Latitude eine Erweiterung für Google Maps Mobile sein. So ist es Freunden, oder der Familie möglich zu sehen, wo man sich gerade befindet. Damit man sich sicher sein kann, dass kein Unbefugter darüber Bescheid weiß, wo man sich gerade aufhält, müssen die Personen, die es wissen dürfen, genau festgelegt und bestimmt werden.
Damit die aktuelle Position des Handys ausfindig gemacht werden kann, bedient sich Google der GPS-Technologie, diversen Handymasten und WLAN-Netzwerken. So wird eine Lokalisation auch ermöglicht, wenn kein GPS-Empfänger vorhanden ist. Das Feature ist bereits für viele Handys verfügbar und die Verfügbarkeit befindet sich in einem ständigen Ausbau.
Trends in der IT-Branche
Auch die IT-Branche bleibt von der Wirtschaftskrise nicht unberührt und muss entsprechend auf diese Umstände reagieren. Aus diesem Grund steht vor allem die Kostensenkung bzw. die Steigerung der Leistung im Fokus.
Damit kann man die Trends auch schnell ausfindig machen. Drei wichtige Aspekte sind das Outsourcing, das Saas (Software as a Service) und die Mobilität. Zu diesem Ergebnis kommt auch eine aktuelle Studie von BITKOM. Dem Outsourcing wird ein Wachstum von 7,2 Prozent prognostiziert, was insgesamt 14,6 Mrd. Euro entspricht. Damit verbunden ist sicherlich auch eine höhere Anforderung an die Sicherheit, da ja viele Daten usw. ausgelagert werden.
Auf den nächsten Rängen kommen gleich eine serviceorientierte Architektur, die Sicherheit und natürlich auch das Web 2.0. Seiten wie StudiVZ, Xing, oder Facebook ermöglichen die leichte Kommunikation rund um den Erdball und werden deshalb rege genutzt. In Zusammenhang mit diesen Anpassungen rechnet der Verband mit einem Wachstum der IT-Branche von 1,5 Prozent. So wird erwartet, dass sich die Umsätze auf 67 Mrd. Euro belaufen werden.
Prinzipiell kann man also davon sprechen, dass es darum geht die Effizienz zu steigern, damit auch die Krise gemeistert wird.
Ein wichtiger Begriff, der ebenfalls immer stärker an Bedeutung zulegen wird ist Cloud Computing. Hier kann man extern auf Rechenleistungen und Speicher zugreifen. Dabei können Lizenzen und die Wartung von Systemen und Programmen gespart werden.
Geht es um die Erhöhung der Mobilität spielen sicherlich die WLAN Möglichkeiten eine große Rolle. Auch mobile Endgeräte gewinnen immer mehr an Bedeutung und ermöglichen den Zugriff ins Internet von überall aus.
Google überholt Yahoo!
Der Jahresbericht von Comscore bescheinigt Google ein gutes Ergebnis. Der Suchmaschinenriese hat nun die Yahoo! als reichweitenstärkstes Web-Angebot in den Vereinigten Staaten überholt. Alle Google Seiten zusammen – darunter auch etwa das Videoportal Youtube, oder blogger.com – haben insgesamt 149 Mio. Unique Visitors erreichen können. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 12 Prozentpunkten.
Wohl nur ein kleines Trostpflaster für Yahoo! dürfte sein, dass die Besucherzahlen auch hier anstiegen. Mit 143 Mio. Besuchern, reicht es dieses mal allerdings leider für Platz 2.
Hinter Google und Yahoo! kommen noch Microsoft, AOL, Fox Interactive Media und eBay.
Virtuelle Güter sind auch in Deutschland in der Realität angekommen
In den Vereinigten Staaten gehört es schon seit Längerem zum Alltag, dass virutelle Güter, wie Kleidung für Avatare, Ausrüchtungsgegenstände und dergleichen in der Realität gehandelt werden. Das Ganze hat sich mittlerweile zu einem eigenen, florierenden Markt entwickelt, der nun auch in Deutschland zu sprießen beginnt.
Damit einher geht auch, dass Streitigkeiten über virtuelle Güter im realen Gericht ausgetragen werden. Nun gibt es den ersten Fall dieser Art auch in Deutschland, wo die Polizei Bochum dem virtuellen Diebstahl bei einem Avatar nachgehen muss. Konkret handelt es sich dabei um Metin2 – ein Online Rollenspiel – wo einem Spieler hochwertige Ausrüstungsgegenstände zusammen mit 7 Millionen Yang (der Währung innerhalb dieses Spieles) entwendet wurden.
Mit diesem Problem beschäftigt sich auch ein Bericht der EU, welcher Ende 2008 verfasst wurde, der sich dem Thema Kriminalität in Onlinewelten widmet. Bemängelt werden dabei die fehlenden Copyrights und die mangelnde Anerkennung von virtuellen Gütern, was notwendige rechtliche Schritte oft schwierig, oder gar unmöglich machen.
Wie kann man sich vor Spam von Twitter schützen?
Der Microblogging Dienst Twitter wird aktuellen Zahlen nach immer mehr für cyberkriminelle Aktivitäten genützt. Vor allem Malware und Spam Nachrichten werden so verbreitet. Die Spammer auf Twitter haben bereits sogar schon einen eigenen Namen bekommen und werden Spitter genannt.
Eine der beliebtesten Methoden der Spitter ist es sich in die Kontaktelisten von unvorsichtigen Usern einzunisten. Die so gewonnenen Kontakte werden von den Spittern in Datenbanken gesammelt und in weiterer Folge dafür verwendet, Viren- und Spamattacken durchzuführen.
In jüngster Vergangenheit blieben auch Prominente wie Barack Obama oder Britney Spears von Spittern nicht verschont, die ihre Kontaktdaten hackten, um dann falsche Meldungen in deren Namen zu veröffentlichen.
Was kann man nun machen, um sich vor unliebsamen Twitter Attacken zu schüzten?
Die erste goldene Regel ist, Twitter User, die einem verdächtig vorkommen, zu blockieren. Diese verdächtigen User sollten dann an den @Spam Twitter Account gesendet werden. Auf Links in Direkt-Nachrichten oder Twitter Updates von verdächtigen Nutzern sollte prinzipiell nicht geklickt werden, weil diese zu infizierten Seiten führen können. Ebenso sollte man sich bei Nachrichten aufpassen, bei denen man dazu aufgefordert wird, abermals die Login Daten einzugeben. Der abschließende Tipp ist, ein sicheres Passwort zu wählen. Dieses sollte nicht in einem Wörterbuch zu finden sein und möglichst komplizierte Zahlen- Buchstaben und Sonderzeichen Kombinationen aufweißen.
Erfolgreiches Newsletter Marketing
Das E-Mail Marketing ist ein wichtiger Bestandteil des Online Marketings. Häufig sind die versendeten Newsletter allerdings wenig erfolgreich, was aber nicht mit der Wirksamkeit der Methode zu tun hat, sondern vielmehr mit der schlechten Umsetzung.
Was soll man deshalb bei einem erfolgreichen E-Mail Marketing beachten?
1. Der Anmeldevorgang
Der Erfolg bzw. Misserfolg fängt meistens schon beim Anmeldevorgang an. So müssen potentielle Empfänger von Newslettern dem Empfang ausdrücklich zugestimmt haben. Viele machen dabei auch den Fehler, dass sie zu viele persönliche Daten des Empfängers bei der Abbonierung wissen wollen, was viele dann abschreckt. Für den Sinn als Werbemittel ist die E-Mail Adresse als Pflichtfeld ausreichend. Darüber hinaus sollte das Anmeldeformular leicht zu finden sein und sich nicht irgendwo auf der Seite verstecken. Zu guter Letzt sollte man dem Kunden bereits bei der Anmeldung darauf hinweisen, dass der Newsletter jederzeit wieder abbestellt werden kann. In diesem Zusammenhang ist es auch günstig, wenn ein Link zu den Datenschutzbestimmungen gesetzt wird.
2. Die Kündigung
Die Möglichkeit zur Kündigung und wie diese von Statten geht, sollte in jedem Newsletter zu finden sein. Besonders geeignet hierbei ist die so genannte „One-Click Unsubscribe“ also das Abmelden durch einen Klick.
3. Der Inhalt
Beim Inhalt ist es empfehlenswert, wenn das wichtigste nach ganz oben gestellt wird, damit der Empfänger ohne langes Scrollen weiß, um was es sich handelt. Werbung sollte für den Kunden auch immer einen gewissen Mehrwert beinhalten. Das können zum Beispiel Rabatte, redaktionelle Beiträge oder dergleichen sein. Begriffe, die von Spammern häufig verwendet werden, sollten vermieden werden und jeder Newsletter sollte ein Impressum enthalten. Grundsätzlich gilt für Newsletter das gleiche, wie auch für Texte auf Websites: sie sollten übersichtlich, gut geschrieben und optisch ansprechend sein. Eine gute Gliederung mit Überschriften und Aufzählungen macht das Ganze klar strukturiert und einfach zu lesen.
4. Die Betreffzeile
Hier ist es wichtig sofort die Aufmerksamkeit des Empfängers zu wecken. Viele User schauen sich eine E-Mail gar nicht erst an, wenn der Betreff nicht ansprechend formuliert ist. Dabei sollte man es allerdings nicht zu gut meinen, sonst landet man schnell in der Spam-Box. Wichtig hier ist noch die Länge des Betreffs näher zu bestimmen. Abhängig vom Anbieter sind zwischen 21 und 87 Zeichen möglich.
5. Das Layout
Beim Layout muss man darauf achten, dass auch alle gängigen E-Mail Programme in der Lage sind, den Inhalt richtig darzustellen. CCS (Cascading Style Sheets) sind nicht so geeignet, da sie nicht immer richtig dargestellt werden können. Die Schriftgröße sollte nicht zu klein gewählt werden, da sich User sonst schwer tun könnten, die E-Mail zu lesen. Bei Grafiken und sonstigen optischen Materialien sollte man darauf achten, dass diese nicht zu groß sind. Des Weiteren sollte man vor Versand darauf achten, wie die E-Mail ohne die Grafiken aussieht, weil Grafiken oft desaktiviert werden.
6. Die Verwaltung von Adressen
Usern soll es schnell und leicht möglich sein, ihre angegebenen Daten abzufragen und gegebenenfalls zu ändern. Darüber hinaus ist ein geeignetes Bounce-Management unumgänglich – das heißt, dass E-Mail Adressen, die ständig unerreichbar sind, automatisch aussortiert werden. Genauso sollte man auch über eine Blacklist verfügen, bei der man Empfänger aussperren kann.
7. Personalisierung und Individualisierung
User sollten in Newslettern generell persönlich angesprochen werden. Hier sollte man auch eine Alternative bedenken für User, die keinen Namen angegeben haben. Newsletter sollten weiters – wenn möglich – auf die Interessen des Empfängers abgestimmt werden.
8. Der Versand
Der Zeitpunkt des Versands ist sehr wichtig. Sendet man einen Newsletter beispielsweise zu Wochenbeginn, so kann es sein, dass er in der Flut vom Wochenende untergeht. Der Empfänger sollte generell im Adressfeld stehen und nicht in BCC oder CC, da das sonst schnell als Spam gewertet werden könnte. Bei der Absenderadresse sollte man darauf achten, dass diese einen möglichst seriösen Eindruck macht, um nicht vom Empfänger gelöscht zu werden. Man sollte generell versuchen, dass die E-Mails von dynamischen URLs aus verschickt werden, da sie sonst ebenfalls schnell in der Spambox landen könnten.
9. Optimierung und Analyse
Der Erfolg der E-Mail Kampagne sollte ständig gemessen werden. So zum Beispiel die Klick- bzw. Öffnungsraten, Conversion Tracking, die Anzahl der Leute, die sich an- und abmelden etc. Man sollte generell experimentierfreudig sein und immer etwas Neues ausprobieren und die gewonnenen Daten mit den alten vergleichen. So kommt man dann Schritt für Schritt zum optimalen Newsletter.
Know How – wie man Kunden durch das Web 2.0 an seinen Shop binden kann
Aktuellen Berichten zu Folge ist das Internet auf dem besten Weg dazu das Leitmedium zum Distanzhandel zu werden. Sogar die großen Versender sehen im Internet mittlerweile den einzigen Markt, der noch Potentiale hat und deshalb auch wachsen kann. So hat zum Beispiel der Unversalversender Schwab vor Kurzem bekannt gegeben, sich aus dem „Offline Versand“ zurückzuziehen. Das Internet sei einfach der Markt mit der größten Zukunft und bei einer erfolgsorientierten Planung müsse man das berücksichtigen.
Wie kann man nun Kunden durch das Web 2.0 an seinen Online Shop binden? Hier ein paar Tipps dazu.
Zunächst muss man berücksichtigen, dass der typische Internet Kunde sehr freiheitsliebend ist. So will er meist auch selbst darüber bestimmen mit welcher Marke er sich wie auseinandersetzt. Das kann mit Hilfe von Blogs, Videos, Online Foren oder aber E-Mails passieren. Wichtig ist, dass der Kunde die gewünschten Informationen jederzeit abrufbereit hat.
Als wichtiges Hilfsmittel – sowohl für Kunden, als auch für den Betreiber eines Online Shops – haben sich Foren erwiesen. Hier findet dann ein reger Austausch der Kunden statt, sie helfen sich gegenseitig, sorgen sozusagen für gratis Werbung und helfen dem Shop Betreiber auch noch dabei verbesserungswürdige Inhalte besser ausfindig zu machen. Darüber hinaus kann man sich so auch noch ein Support Center sparen.
In einer Community keinesfalls fehlen sollten Reviews und Ratings. Kunden sind den Beschreibungen und Empfehlungen von Herstellern oder Händlern meist misstrauisch gegenüber. Eher objektiv nehmen sie Ratschläge von Drittpersonen an. Durch untergebrachte Review- und Rating-Optionen finden solche Empfehlungen von Drittpersonen statt, bei denen sich die Kunden nicht von den Anbietern manipuliert fühlen.
Für die visuelle und mediale Unterstützung eines Online Shops empfehlen sich kurze Videos, die man auf der Seite unterbringt. Durch Videobeschreibungen sind Kunden meist schneller entschlusssicher. Videos stellen nämlich den Ersatz zum Kontakt mit dem Produkt dar, der ja in Online Shops zur Gänze fehlt.
Web-Relaunches stehen bei deutschen Unternehmen ganz oben auf der Liste der Investitionen
Zum Thema Investitionen hat iBusiness vor Kurzem eine Online-Umfrage durchgeführt. Dabei wurde die Frage gestellt, in welche Internet Projekte (Kunden-) Unternehmen deutsche Unternehmen derzeit bzw. in den folgenden Monaten investieren werden. Dabei gab fast jeder vierte der Befragten an, dass ein Relaunch geplant ist.
Erst nach den geplanten Relaunches gaben die Unternehmer diverse Online Marketing Investitionen an. Darunter ganz vorne SEO (Suchmaschinenoptimierung) mit 19 Prozent und SEM (Suchmaschinenmarketing) mit 14 Prozent. Daraus kann man schließen, dass deutsche Unternehmen bereits Versorgt sind in Punkto Online Marketing. Gleiches scheint auch für den Backend Bereich zu gelten, denn Investitionen bei Extra- und Intranet planen nur 8 Prozent der Befragten.
Einen nur geringen Investitionswillen stellt man sowohl bei neuen Seiten (11 Prozent) und neuen Shops (3 Prozent), als auch bei sonstigen neue Methoden (11 Prozent) fest.
Urteil des BGH über Verletzung des Markenrechts bei Google AdWords
Die Unruhen bezüglich der Markenrechtsverletzungen durch Verwendung von geschützten Keywords bei Google AdWords scheinen immer größere Ausmaße anzunehmen. Nun wurde in drei Fällen vom Bundesgerichtshof eine Entscheidung getroffen.
So hat der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs in zwei Fällen die gestellten Ansprüche der Markeninhaber abgewiesen. Beim dritten Fall hat der BGH dem EuGH – dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft – eine Frage hinsichtlich der Auslegung der Richtlinien des Markenrechts vorgelegt.
Zugleich ist allerdings die Rechtsauffassung des BGH sehr eindeutig. So sind etwaigen Verwechslungen, die den Unternehmen schaden könnten, sehr enge Grenzen gesteckt worden. Trotzdem rechnet man auch am BGH weiterhin mit künftigen juristischen Auseinandersetzungen, denn BGH-Sprecher Dr. Wolfgang Eick könne sich nicht vorstellen, dass die drei Entscheidungen alle Probleme in diesem Zusammenhang werden beseitigen können. Er rechne vielmehr damit, dass weitere Probleme bei Google AdWords auftreten werden.
Aus den gerichtlichen Entschlüssen ging hervor, dass Keywords unter zwei Bedingungen verwendet werden dürfen, ohne, dass eine Verletzung des Markenrechts besteht.
Die erste Bedingung ist, wenn der Suchbegriff für eine beschreibende Angabe verwendet wird. Grundlage hierfür ist der Suchbegriff „pcb“. Dieses Kürzel hat sich ein Leiterplatten Online Händler schützen lassen. „pcb“ ist gleichzeitig aber auch eine Abkürzung für „printed circuit board“, was also als beschreibende Angabe gewertet worden ist. Die zweite hingegen ist, wenn eine Verwechslung mit der eingetragenen Marke ausgeschlossen werden kann. Hier ging es im Detail um das Keyword „Beta Layout“. Der Einwand der Beta Layout GmbH wurde allerdings vom BGH abgelehnt.
Boom der Freelancer für Webaufträge – eine Marktanalyse
Zwei von einander unabhängige Unternehmen – die IT-Personalagentur Gulp und Projektwerk – prognostizieren ein hohes Wachstum von Projektanfragen für selbstständige IT-Experten
Beim der IT-Personalagentur Gulp konnte im vergangenen Jahr ein starker Anstieg der Anzahl an vermittelten Aufträgen für selbstständige IT-Experten verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr beläuft sich das Wachstum auf 15,4 Prozent – 147.385 Aufträge für das Jahr 2008. Im Dezember machte sich allerdings auch hier die weltweite Wirtschaftskrise, da die vermittelten Aufträge um 12,3 Prozent weniger waren, als 2007.
Ein großer Anteil dieser vermittelten Aufträge fällt auf freiberufliche SAP-Experten, die insgesamt 32.589 erhielten (rund 22 Prozent aller vermittelten Projektanfragen). Am meisten gefragt waren SAP FI, SAP BW und SAP Basis mit jeweils um die 3 Prozent.
Die starke Nachfrage hatte auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen Stundensatz, der sich von 71 auf 72 Euro steigerte.
Zu ähnlichen Resultaten gelingt das Projektwerk bei der Auswertung seines Marktplatzes. Allerdings konnte man hier eine Tendenz feststellen, die weg von SAP und hin zu J2EE/Java-basierter Programmierung geht. Die Nachfrage für derartige Programmierungen stieg um 50 Prozent, die von SAP-Lösungen lediglich um 25 Prozent. Damit liegen die beiden Arten momentan fast gleich auf. Eine Erklärung für diese Entwicklung könnte sein, dass Unternehmen immer mehr nach individuellen Softwarelösungen suchen und dafür die SAP-Standardlösungen nicht so geeignet sind, bzw. mit einem höheren Umprogrammierungsaufwand verknüpft sind.
Projektwerk stellte darüber hinaus für das vergangene Jahr eine größere Schwankungsbreite fest, als das 2007 der Fall war. Auf Perioden, in denen viele Anfragen gestellt wurden, folgte häufiger ein starker Rückgang. Als Beispiel wurde im ersten Quartal ein Anstieg der SAP-Projekte von 40 Prozent verzeichnet. Im nachfolgenden Quartal nahmen diese wieder um 30 Prozent ab. Ähnlich verhielt es sich mit SQL-Projekten, die zunächst Rückgang von 60 Prozent im zweiten Quartal hinnehmen mussten und im nächsten Quartal um mehrere 100 Prozent wieder stiegen. Experten sehen darin einen Spiegel der unsicheren Prognosen hinsichtlich der Konjunktur.
2007 stellte der Marktmonitor darüber hinaus einen ständigen Rückgang an C++-Projekten fest. Seitdem sich allerdings Microsoft zu C++ bekannt hatte (am Beginn des vergangenen Jahres) nahm die Nachfrage wieder zu. Ganz erholen konnte sich C++ allerdings noch nicht, denn die Projekte liegen immer noch 70 Prozent hinter dem Stand von vor 2 Jahren.
C#/.NET hingegen kann einen ständigen Anstieg verzeichnen. Von Anfang 2007 bis heute kann hier von einem Wachstum um 160 Prozent gesprochen werden.
Studie: Internet User sprechen über Webtrends, die sie sich wünschen
Zu den Nutzergewohnheiten und den Entwicklungspotentialen im Internet hat das Fachportal Chip eine Studie in unterschiedenen Ländern Ost- und Westeuropas durchgeführt. Insgesamt wurden 4.095 User von Juli bis Oktober aus 9 Ländern Europas befragt. Durch die Ergebnisse dieser Studie wird Dienstleistern ein Hinweis darauf gegeben, was Internet User interessiert.
Innerhalb der Studie gibt es eine spezielle Zielgruppe, die sich „Young Urban Digitals“ nennt. Damit sind junge, kommunikations- und innovationsfreudige User gemeint, die maßgeblich die Entwicklung neuer Internetangebote vorantreiben. Charakteristisch für diese Gruppe ist neben dem jungen Durchschnittsalter, dass sie in der Regel sehr gute Englischkenntnisse besitzen und in großen Ballungsgebieten wohnen. So sind sie auch Nutzer des mobilen Internets, betätigen sich in Communities und laden Filme und Musik aus dem Internet herunter. Branchenkenner bezeichnen die Young Urban Digitals bereits als die künftige Elite der interaktiven Mediennutzung. Vergleicht man Ost- mit Westeuropa, so lässt sich feststellen, dass diese künftige Elite überall vorkommt.
Für die Türkei, Russland und Rumänien besteht darüber hinaus das größte Wachstumspotential für das Internet. So geben in Russland und der Türkei mehr als die Hälfte der Personen an, dass sie in Zukunft das Internet noch intensiver nutzen wollen. Das ist bei Weitem mehr, als in den anderen untersuchten Ländern. In Deutschland beispielsweise sind es rund 41 Prozent der User.
Bezüglich des Shoppens im Internet sind sich Russland, die Türkei, Deutschland und Polen mehr oder weniger einig mit jeweils 43 Prozent, 44, 45 und 47, die angaben, das in Zukunft intensiver zu betreiben.
Beim Downloaden von Musik und Filmen schaut das Ganze etwas anders aus: In Russland und der Türkei möchten 48 Prozent der Befragten diese Möglichkeiten verstärkt nutzen. In Deutschland sind es lediglich 30 Prozent. Vor Russland und der Türkei liegen nur die bereits erwähnten Young Urban Digitals, die zu 54 Prozent derartige Angebote häufiger benutzen möchten.
Welche Trends lassen sich nun für die einzelnen Länder ausfindig machen?
In Ungarn wird das Internet rege genutzt, vergleicht man das Land allerdings mit den anderen untersuchten Ländern, so stellt man fest, dass es hier vergleichweise wenig Trendsetter gibt. Im Online Handel sind die Ungarn darüber hinaus etwas zurückhaltender als beispielsweise Polen und Tschechien.
Ein hoher Anteil von so genannten Langzeitinternetusern ist in Polen festzustellen. Weiters sind sie stark im mobilen Internet tätig, haben aber vergleichsweise wenig für das Social Web übrig.
Auch in Tschechien kann man beobachten, dass die User weit ins mobile Internet vorgedrungen sind. Ebenso verhält es sich mit dem Social Web. In Tschechien wünschen sich darüber hinaus überdurchschnittlich viele User werbefreie Inhalte, die über Bezahlung finanziert werden. So ist Tschechien das einzige Land, wo eine derartig hohe Zahlungsbereitschaft (23 Prozent) zu finden ist.
Zwar sind die Italiener was die Nutzung des Mobilfunks zum Telefonieren anbelangt ganz vorne mit dabei, im mobilen Internet halten sie sich allerdings so gut wie nicht auf.
Anders in Rumänien. Hier wird das mobile Internet hoch geschätzt und auch genutzt. Weiters werden Film und Musik Downloads rege genutzt, wobei der E-Commerce generell noch schwach entwickelt ist.
Sehr interessiert am mobilen Internet sind auch die Türken, ebenso wie am Downloaden von Musik und Filmen. Auch der E-Commerce ist hier hoch entwickelt. Dennoch gibt es noch große Potentiale, nach denen von den Usern auch verlangt wird.
In Russland bewegen sich viele User ebenfalls mit Hilfe eines mobilen Endgerätes durch das Internet. Der Entertainment Bedarf ist hoch, der E-Commerce allerdings unterentwickelt. Vor allem in Russland kann man bemerken, dass die Internetnutzung in großen Städten viel höher ist, als außerhalb.
In Großbritannien befinden sich viele der Young Urban Digitals Zielgruppe, mit den eingangs beschriebenen Merkmalen.
16 aktuelle Trends aus der Medienkonvergenz
Vor Kurzem wurde der Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung vom Kulturministerium vorgelegt. Beim Bericht handelt es sich um 228 Seiten, in denen unter anderem auch 16 interessante Entwicklungstendenzen hinsichtlich der Konvergenz und Digitalisierung von Medien Erwähnung finden, sowie welche Handlungsanleitungen daraus abgeleitet werden können.
Die Medienentwicklung der vergangenen Jahre – hier vor allem die Digitalisierung – haben die Medienlandschaft stark beeinflusst. Wichtig hier sei auch der Zusammenschluss – also die Konvergenz – der einzelnen Sektoren. Das heißt also, dass die technische Kommunikationsinfrastruktur, Medieninhalte und verschiedene Endgeräte ebenfalls näher aneinandergeführt werden sollen, wie auch die Medien- und Telekommunikationsbranche. Laut dem Bericht des Ministeriums sei diese Konvergenz der aktuelle Trend im kommenden Jahr.
Die neue Form der Medien hat weitläufige Auswirkungen sowohl auf die Prozesse der Herstellung, der Vernetzung und der Verbreitung, als auch auf die Nutzung, Speicherung und Archivierung von Informationen. Das gilt in allen Lebensbereichen also im persönlichen, geschäftlichen, politischen oder aber auch im wirtschaftlichen. Zurückzuführen sind diese Auswirkungen auf die einfache Digitalisierung von Daten, die kostengünstig ist und von nahezu jedem überall auf der Welt durchgeführt werden kann.
Insgesamt spricht der Bericht von 16 Entwicklungstendenzen, die sich abzeichnen.
1. Es wird neue Kommunikationsmöglichkeiten geben und gleichzeitig werden neue Freiräume entstehen.
2. Es werden neue Kommunikationsformen entstehen und die Grenze zwischen individueller und Massenkommunikation wird sich immer mehr auflösen.
3. Innerhalb der Medienangebote wird es immer mehr Teilsparten geben, die Publika, Nutzergruppen und –interessen werden sich weiter ausdifferenzieren und darüber hinaus wird eine Tendenz der Entfremdung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen prognostiziert.
4. Professionell gestaltete Angebote werden immer mehr unter Konkurrenzdruck durch Inhalte geraten, die von Nutzern selbst erstellt werden – der so genannte User Generated Content.
5. Inhalte werden zudem verstärkt entwertet werden, die Aufmerksamkeit insgesamt wird abnehmen und bei den Usern wird sich eine Art Gratismentalität einstellen.
6. Laut dem Bericht werden sich auch neue „Meta-Medien“ und „Gatekeeper“ herausbilden.
7. Generell wird sich die Kommunikation anonymisieren.
8. Zudem wird sich der Einfluss der Medien auf Politik, die Gesellschaft und das Individuum noch weiter verstärken.
9. Damit verbunden ist eine Beschleunigung des Medienbetriebs.
10. Ebenso werden sich neue Leitmedien herausbilden.
11. Es werden sich auch neue Unternehmensallianzen und Wertschöpfungsketten herausentwickeln. Stärkere Globalisierung und eine Konzentration in der Medienwirtschaft werden ebenfalls bemerkbar sein.
12. Darüber hinaus werden die Medien ökonomisiert werden.
13. Die Vielfalt wird in eine Vervielfältigung des Gleichen übergehen.
14. Die Medien insgesamt werden immer anonymer und entpersonalisierter werden.
15. Unter anderem durch diese Anonymisierung und Entpersonalisierung wird die Transparenz der Medienangebote beeinträchtigt werden.
16. Aufgrund der elektronischen Massen- und Individualkommunikation werden sich im Laufe der Zeit ganz neue Sicherheitsfragen auftun.
Neben den 16 Entwicklungstendenzen werden im Bericht auch 16 Handlungsanleitungen erwähnt.
1. Eine sektorenübergreifende Medienpolitik sollte aufgebaut werden. Die verschiedenen Medien gehen immer mehr ineinander über und so sollte die klassische Trennung von Presse-, Film- und Rundfunkpolitik aufgegeben werden.
2. Ein Schulterschluss zwischen Ländern und Bund sollte geschaffen werden.
3. Des weiteren sollten die Kommunikationsgrundrechte geschützt werden. In diesem Zusammenhang sollten auch die Qualität, Vielfalt und Verantwortung von Usern und Medienanbietern gesichert und gefördert werden.
4. Transparente und offene Zugänge zu Wegen der Übertragung sollten ebenfalls gesichert werden.
5. Weiters findet im Bericht Erwähnung, dass nationale Regelungen bezüglich der Sicherung von Vielfalt – beispielsweise bei Frequenzvergaben und so genannten „must-carry“-Bestimmungen – erhalten werden müssen.
6. Das E-Government und somit das staatliche Informationsangebot soll ausgebaut werden.
7. Qualität von Medienangeboten soll ebenfalls gefördert und gestärkt werden.
8. Hinzu kommt, dass die Position der Inhaber der Rechte gestärkt werden soll.
9. Weitere Werbeverbote auf nationaler und europäischer Ebene sollen abgelehnt werden.
10. Der Qualitätsjournalismus soll durch Aus- und Weiterbildung weiter gefördert werden.
11. Darüber hinaus soll der Jugendschutz und die Selbstkontrolle der Medien verstärkt werden.
12. Die nationale Ordnung der Medien soll an die besagte Konvergenzentwicklung angepasst werden. Damit verbunden ist eine dienstspezifische Regulierung. Diese soll nach dem Potential des Risikos des jeweiligen Dienstetypus abgestuft werden.
13. Ebenfalls soll die Sonderrolle des Rundfunks beibehalten werden und gleichzeitig der öffentlich-rechtliche Bereich gestärkt werden. Im Printbereich soll es keine weiteren Subventionierungen geben und die Buchpreisbindung soll beibehalten werden.
14. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten sollen auf Werbung verzichten.
15. Der Suchmaschinenmarkt soll insgesamt strukturierter werden und die Suchergebnisse transparenter gemacht werden.
16. Abschließend soll ein deutscher Computerspielpreis eingeführt werden und zwar ganz nach dem Vorbild des deutschen Filmpreises.
Welchen Aufgaben müssen Online Marketer 2009 gewachsen sein
Eine aktuelle Studie von Absolit hat versucht die Pflichtaufgaben für Online Marketer für dieses Jahr zu identifizieren. Dabei wurden insgesamt 480 Unternehmen befragt, die sich insgesamt zu über drei Viertel darüber einig waren, dass Usability, SEO, SEM, E-Mail Marketing und Web-Controlling im Jahr 2009 unbedingt dazugehören.
In der Vergangenheit zu viel Potential wurde offensichtlich den Corporate Blogs beigemessen. Diese werden nämlich nur noch von 48 Prozent als wichtig angesehen, was im Jahr 2007 noch 60 Prozent waren.
Einen Rückgang von rund 10 Prozent musste auch das Web-Controlling hinnehmen. Da Web-Controlling allerdings von fast jedem Unternehmen bereits angewendet wird, kann das sinkende Interesse eher auf eine Sättigung zurückgeführt werden. Trotz der regen Anwendung zeigt sich als ein Ergebnis der Studie, dass durchaus noch Platz für neue Ideen sind, da nur circa 55 Prozent der Unternehmer mit den Web-Controlling Lösungen zufrieden sind. Am beliebtesten scheint derzeit Google Analytics zu sein und zwar auf der einen Seite aufgrund dass es kostenlos ist und auf der anderen Seite, weil man das Statistik Analyse Programm bequem mit AdWords und AdSense verbinden kann.
Obwohl das Potential von Suchmaschinenmarketing bereits seit langem bekannt ist, hat es SEM erst dieses Jahr zu den Pflichtaufgaben geschafft. So wuchs der Prozentsatz der Unternehmen, die SEM als Online Marketing Strategie einsetzen von 67 auf 77. Dennoch kann man feststellen, dass sich SEM immer noch hinter den eingangs erwähnten Strategien befindet.
Neben den Pflichtaufgaben, gibt es weiterhin die so genannte Kür, bei der immer noch das Web 2.0 eine zentrale Rolle spielt. So gehören beispielsweise Kommentare und Interaktion mit den Kunden zum Programm.
Auch Affiliate und die klassische Banner Werbung gehören nach wie vor zu einer der wichtigsten Werbeformen im Internet, werden allerdings nicht flächendeckend angewendet, zumindest nicht in jedem Sektor.
Eine Online Marketing Form, die noch nicht den Einzug in die Pflichtaufgaben feiern konnte ist das Social Media Marketing. Vielen Experten zufolge wird sich das aber in Kurzem ändern.
Online Werbung wachst ungebremst weiter
Im vergangenen Jahr wurde im Internet Werbung in Form von Banner, gesponserten Webseiten, Pop-Ups oder VideoAds im Wert von 1,3 Mrd. Euro geschaltet. Vergleicht man das mit dem Vorjahr, entspricht das einem Plus von 29 Prozent, wo die Netto-Werbeumsätze mit so genannter grafischer Online Werbung noch 976 Mio. Euro betrugen. Zu diesem Schluss kam eine Studie des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control, die von der Bitkom – des Bundesverbands für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien – in Auftrag gegeben wurde.
Die schlimmsten Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise waren wohl im 4. Quartal des letzten Jahres zu spüren. Doch nicht einmal die letzten 3 Monate im Jahr 2008 konnten das Wachstum der Online Werbung aufhalten, denn man konnte immer noch eine Steigerung von 1,4 Prozent messen.
Schaut man sich die einzelnen Sparten an, auf die die höchsten Anteile im Online Werbemarkt fallen, so kann man feststellen, dass Internetplattformen und Telekommunikationsanbieter nach wie vor das Ranking anführen. Fast 800 Mio. Euro wurden hier im vergangenen Jahr in Online Werbung investiert. Im Vergleich mit 2007 sind das 34,7 Prozent mehr, als im Vorjahr.
Auf Platz Zwei findet sich der Handel und Versand wieder mit einem Plus von 19,9 Prozent (230 Mio. Euro).
Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister finden sich auf Platz 3 wieder. Hier wurden insgesamt 164 Mio. Euro für investiert, was einer Steigerung von 37,6 Prozent entspricht (120 Mio. Euro im Jahr 2007).
Der Leitblogger Deutschlands – Robert Basic – verkauft seinen Blog
Robert Basic hat nun beschlossen sich von seinem Paradeprodukt Basicthinking zu trennen und zu verkaufen, damit er wieder Platz für neue Ideen schaffen kann. Des Weiteren hat er sich dazu entschlossen ein bisschen durchblicken zu lassen, wie viel er mit seinem Blog im Jahr verdient hat.
Bezüglich des Verkaufs des Blogs hat Robert Basic klare Vorstellungen. So will er seinen Blog nicht irgendjemanden verkaufen, sondern will auch sicherstellen, dass der Blog ein gewisses Niveau beibehält.
Ebenso verhält es sich mit dem Verkaufspreis. Auch hier hat sich der Bloginhaber bereits Gedanken gemacht und möchte zwischen 10.000 und 100.000 Euro für seinen Blog und die damit verbundene Arbeit haben. Das erscheint auch irgendwie nachvollziehbar, denn allein im vergangenen Jahr hat Basic mit seinem Blog rund 37.000 Euro an Einnahmen erzielen können, wobei allein 30.000 Euro auf Werbeschaltungen entfallen.
Zu erwerben ist der Blog auf eBay, wo er in weiterer Folge – eBay-üblich – versteigert wird. Die Auktion für den Blog startet am 8. Januar um 13:00.
Was muss man aus rechtlicher Sicht bei (Unternehmens-)Blogs achten?
Hinsichtlich des Datenschutzes bzw. des Persönlichkeitsrechts können einem private Blogs oder auch so genannte Corporate Blogs – also Unternehmensblogs – zum Verhängnis werden. Aus diesem Grund beherrscht momentan eine gewisse Unsicherheit die Welt der Blogger, allerdings gibt es drei einfache Regeln die man beachten sollte, wenn man Problemen aus dem Weg gehen möchte.
So wird immer wieder heftig diskutiert, ob für Blogs nicht die gleichen Privilegien gelten sollten, die auch die Presse genießt. Publisher und ihre Juristen sprechen sich aber klar gegen das aus. Im Moment noch unklar ist, ob das bestimmende Datenschutzgesetz das Bloggen nicht in sich verbiete und man künftig Angst vor Klagen haben müsse, wie das in Italien unlängst der Fall ist.
Das Problem ist, dass man in nahezu jedem Blog Beitrag über Personen berichtet. Das können entweder Unternehmenschefs, Politiker, oder aber auch Freunde sein. Berichtet man über Personen, dann sind dort meist in irgendeiner Weise personenbezogene Daten inbegriffen. Laut dem Paragraph 29 des BDSG (Bundesdatenschutzgesetzes) ist eine derartige Übermittlung von Daten nur an Personen erlaubt, die ein „berechtigtes“ Interesse an diesen Daten „glaubhaft“ machen. Unzulässig hingegen ist eine unkontrollierte Weitergabe der Daten an die Öffentlichkeit.
Eine Ausnahme von diesem Paragraph gilt nur für die Presse. Deshalb sehen viele das Bloggen in Gefahr. Etwas anders verhält sich das Ganze auf europäischer Ebene, wo der Begriff Presse etwas weiter gefasst wird.
Einen Lichtblick gibt es allerdings und zwar wenn man sich die bisherigen Urteile hinsichtlich des Rechts der freien Meinungsäußerung etwas genauer ansieht. Hier wird dann nämlich ersichtlich, was man sich „erlauben“ darf und was nicht. Tatsache ist, dass jeder seine Meinung frei äußern darf. Mit so genannten Tatsachenbehauptungen sollte man sich aber aufpassen in welchem Zusammenhang man diese Gebraucht. Berichtet man beispielsweise von Herrn X, der in Straße Y wohnt und behauptet dann, dass das eine schlechte Wohngegend sei, dann wird das Ganze schon etwas gefährlich, denn das könnte man dann als Verleumdung oder Beleidigung auslegen.
Nachdem die aktuelle Rechtslage alles andere als eindeutig Durchschaubar ist, macht es Sinn, wenn man sich an drei grundlegende Regeln hält.
Blogs im Internet, die auf konkrete Personen Bezug nehmen sind dann zu lässig, wenn
… keine sensiblen Daten veröffentlicht werden bzw. die Daten auch aus anderen Quellen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, bezogen werden,
… Werturteile im Allgemeinen nicht diffamierend und sachlich sind,
… und für die Veröffentlichung unter Abwägung besonders mit den Persönlichkeitsrechten gewisse Rechtfertigungsgründe gibt.
SEO Seminare von Seoline – Lernen Sie von den Besten!
Dass die Suchmaschinenoptimierung eine der wirksamsten Formen des Online Marketings ist, dürfte mittlerweile weitestgehend bekannt sein. Viele unabhängige Studien bestätigen dies. Nicht zu letzt auch deswegen ist die Suchmaschinenoptimierung eine der am schnellsten wachsenden Branchen im Internet mit immer noch unausgeschöpften Potentialen.
Das ist nicht verwunderlich, wenn man sich vor Augen hält, dass mit Hilfe einer professionellen Suchmaschinenoptimierung eine Website für relevante Keywords bei den Suchmaschinen auf den vordersten Rängen platziert werden kann. Damit kann der Streuverlust reduziert und der qualitativ hochwertige Traffic gesteigert werden. So können dann auch die Verkaufszahlen und schlussendlich die Umsätze gesteigert werden.
Die Betonung in diesem Zusammenhang liegt allerdings auf einer professionellen Suchmaschinenoptimierung und hier wird es dann schon etwas schwierig. Es gibt eine Vielzahl von SEO Anbietern, sodass es mittlerweile schwer geworden ist, seriöse von unseriösen zu unterscheiden. Dieses Problem ergibt sich vor allem, wenn Suchmaschinenoptimierung ein absolutes Neuland ist und man auf diesem Gebiet bislang noch keine Erfahrung hat.
Aus diesem Grund entscheiden sich viele dazu, das Ganze selbst in die Hand zu nehmen, aber auch dieser Schritt ist mit Problemen verbunden. Im Internet gibt es zwar viele Seiten (wie etwa Foren oder Blogs), die sich mit diesem Thema befassen, die Informationen, die man dort findet, sind meist aber eher spärlich bzw. so spezifisch, dass man als Anfänger erst recht nichts damit anzufangen weiß. Bücher zum Thema sind ebenfalls reichlich zu finden, nur sind diese aufgrund der sich schnell ändernden Bedingungen in den meisten Fällen bereits veraltet und nach dem Lesen muss man sein Wissen erst wieder aktualisieren, was mit den bereits erwähnten Schwierigkeiten verbunden ist.
Seoline bietet Ihnen nun die Lösung für diese Probleme und hilft Ihnen dabei diese Schwierigkeiten zu überwinden und zwar im Rahmen eines SEO Seminars.
Hier vermitteln Ihnen unsere Experten das Wissen, das Sie für eine professionelle und erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung benötigen. Durch die beabsichtigt klein gehaltenen Gruppen, führt der SEO Workshop zu optimalen Lösungen, wo auf alle Fragen eingegangen werden kann.
Unsere SEO Seminare sind also sowohl dafür geeignet, dass Sie Ihren SEO Anbieter genaustens durchleuchten können und erkennen, wie seriös dieser arbeitet, als auch um die nötigen Kompetenzen zu erlangen, dass Sie Ihre Webseite gleich selbst zum Erfolg führen können.
Machen Sie also von diesem Angebot Gebrauch und nehmen Sie das Schicksal Ihres Internetauftritts selbst in die Hand, damit Sie nicht mehr von anderen abhängig sind!
Bei Fragen können Sie sich natürlich jederzeit an uns per Telefon, oder E-Mail wenden. Unsere freundliche Beratung wird Ihnen gern behilflich sein.
Welche mobilen Medien werden bereits jetzt von den Deutschen genutzt?
Schon jetzt stellt sich heraus, dass die Mediennutzung mittels des Handys ein Massenmarkt ist. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie, die von comScore M:Metrics in Auftrag gegeben worden ist.
Aus der Studie geht beispielsweise hervor, dass bereits im September des vergangenen Jahres 10 Mio. Deutsche ihr Handy dafür verwendeten, dass sie auch unterwegs auf Medieninhalte zugreifen können. Interessant dabei ist, dass besser Verdienende und junge Männer fast zwei Mal so häufig derartige mobile Inhalte abrufen, als dies der Durchschnitt macht. Neben dem Telefonieren, bleibt allerdings nach wie vor die SMS auf Platz 1 der beliebtesten Handy-Anwendungen der Deutschen.
Circa 4 Mio. User greifen regelmäßig auf Informations- und Nachrichtendienste über das Mobiltelefon zu. Dabei erfreuen sich unter anderem Wetterdaten, Finanz- und Sportnachrichten größter Beliebtheit. Ein Trend, der sich vor allem in letzter Zeit abzeichnet ist, dass auch die Zahl der mobilen Zugriffe auf soziale Netzwerke deutlich ansteigt. So konnte im 3. Quartal des Jahres 2008 eine Steigerung um 28 Prozent verzeichnet werden. Das gleiche gilt auch für Instant Messaging über das mobile Netz, sowie für Mobile Chats, wo im September 2008 ebenfalls ein Anstieg auf 2 Mio. User festgestellt werden konnte, was einer Steigerung von etwa 11 Prozent entspricht.
Das mobile Internet ist somit eines der am rasantesten wachsenden Medien, die wir zur Zeit haben. Damit verbunden sind immer neue Geschäftszweige und Chancen für Jungunternehmer.
Worin Dienstleister und Agenturen dem Online Handel behilflich sein können
Kürzlich wurde eine Studie vom „E-Commerce-Center Handel“ durchgeführt, die aufgedeckt hat, wie weit die Zielsetzung und die Zielerreichung im Online Handel oft auseinanderdriften. Teilgenommen an der Studie haben insgesamt 1.702 Einzel- und Großhandelsunternehmen sowie auch Handelsvermittler. Dabei gibt es sowohl gute, aber auch schlechte Nachrichten.
Fangen wir mit der guten Nachricht an: Es ist für Dienstleister und Agenturen immer noch möglich mit Beratungs- und Projektgeschäften innerhalb des E-Commerces gutes Geld zu verdienen. Der Grund dafür, ist zugleich die schlechte Nachricht, und zwar, dass viele Online Händler massive Wissensdefizite haben, vor allem wenn es um das Optimieren von Geschäftsprozessen geht. Zu diesem Ergebnis kam die Studie, die unter dem Namen „Internet im Handel 2008“ läuft.
Weiters wurde ermittelt, dass die Internetnutzung für die meisten Unternehmer noch eine untergeordnete Rolle spielt und sich noch in den Kinderschuhen befindet. Das geht damit einher, dass die gesteckten Online Ziele der meisten Firmen nicht erreicht werden konnten.
Innerhalb der Studie wurden fünf verschiedene Zielsetzungen abgefragt, von denen im Schnitt nur etwas weniger als fünf Prozent erreicht wurden. Im Besonderen ist das bei den Punkten „Erhöhung der Kundenbindung“ und „Kundenakquisition“ festzustellen, wo jeweils die Hälfte der Befragten angab, die Ziele nur rudimentär erreicht zu haben. Auf immerhin noch mehr als ein Drittel der Befragten trifft das bei „Kostenreduktion beim Einkauf“, „Erhöhung der Auswahl beim Einkauf“ und „Zieloptimierung bzw. Flexibilisierung“.
Nachdem derartige Untersuchungen bereits seit 1999 durchgeführt werden, kann man auch Längsschnittstudien durchführen. Hierbei stellt man fest, dass es in fast allen Bereichen bis zum Jahr 2006 eine ständige Verbesserung gegeben hatte. Mit der aktuellen Studie scheint allerdings eine Trendwende statt zu finden.
Trouble für Yasni und 123people
Seit bereits Anfang Dezember ist eine heiße Diskussion im Gange über die beiden Personensuchmaschinen Yasni und 123people. Yasni wird beispielsweise vorgeworfen, dass die Suchmaschine Content klaue. Damit werde das Urheber- und Persönlichkeitsrecht verletzt und darüber hinaus werden die Originale im Suchindex von Google weiter hinten gereiht.
Doch damit ist noch nicht genug. Yasni wird zudem auch vorgeworfen, dass strafrechtlich relevante Inhalte bei der Suche ausgespuckt werden – so zum Beispiel Hardcore Pornoseiten. Darüber hinaus würden durch die Verbindung von Namen mit Suchbegriffen wie etwa „Verbrecher“ rufschädigende Inhalte entstehen.
Bei Xing sind diesbezüglich bereits zahlreiche Diskussionen in Gang, die Momentan allerdings von den Moderatoren in einen nicht sichtbaren Bereicht verbannt worden sind und somit auf Eis gelegt worden sind. Dennoch scheinen weiterhin einige Beteiligte weiterhin aktiv zu sein. Noch im Dezember zum Beispiel fand man unter „Steuerhinterzieher“ personenbezogene Daten einer Person. Hier wurden zudem auch noch die Telefonnummer, sowie die Postadresse ausgegeben. Dies wurde zwar anscheinend geändert und nun sind bei einer derartigen Suchanfrage nicht mehr personenbezogene Daten sofort ersichtlich, dennoch gibt es weiterhin Mankos. Für die Suchanfrage „Porno“ beispielsweise werden nach wie vor derartige personenbezogene Daten ausgeliefert.
Im Hintergrund sind allem Anschein nach Juristen tätig geworden. So scheint es einstweilige Verfügungen bei Yasni zu geben. Ob dies auch für 123people der Fall ist, kann man bisher noch nicht eindeutig sagen.
Allerdings kann man feststellen, dass für die Personensuchmaschinen auch in Österreich die Luft immer dünner wird. So hat die Österreichische Gesellschaft für Datenschutz – ARGE Daten – bekannt gegeben, dass gegen derartige Suchmaschinen gerichtliche Schritte eingelegt werden. Es gäbe nämlich eine Reihe von Verletzungen der Personenrechte, ins besondere hinsichtlich der Privatsphäre. Darüber hinaus sei es auch unzulässig, wenn veröffentlichte Netzinhalte 1:1 von solchen Personensuchmaschinen übernommen werden. Es werden nämlich auch Inhalte von Usern übernommen, die sich nicht bei 123people angemeldet haben.
Pionier in diesem Sektor war peoplesearch.com. Auch hier entstanden große Probleme und zwar so groß, dass betroffene Personen kostenpflichtige Löschdienste bei der Suchmaschine in Anspruch nehmen mussten. Fest stehe darüber hinaus, dass in den Suchresultaten Kombinationen von Daten erzeugt werden, bei denen negative Eindrücke über die Personen entstehen, die es in der Realität gar nicht gibt. Jedenfalls werden in Österreich diesbezüglich Schritte eingeleitet werden, damit solche Zustände nicht weiterhin einfach so hingenommen werden.
Bye-bye OMD
Die Fachmesse für digitales Marketing und digitale Wirtschaft Online Marketing Düsseldorf – oder einfach kurz OMD – wird heuer ins Wasser fallen. Die seit dem Jahr 2000 alljährlich stattfindende Fachmesse war normal immer ein Garant für die neuesten Trends im Bereich des Online Marketings.
Die bereits lange bestehenden Befürchtungen, dass die OMD 2009 nicht stattfinden könnte, fanden bislang keine Bestätigung. Nun ist es aber offiziell, dass der Veranstalter – die Düsseldorfer Firma IGEDO Company Gmbh & Co. Kg – die Fachmesse nicht mehr machen will. Einer der Gründe sei, dass sich das Unternehmen nun mehr auf seine Haupttätigkeiten in der Modebranche konzentrieren möchte und deshalb keine eigene Messe dem Online Marketing widmen will.
Als Trost bleibt noch die Digital Marketing Exposition and Conference – oder einfach DMEXCO – die im kommenden Jahr im September in Köln stattfinden wird.
Online Umsätze bei Quelle & Co. reichen noch nicht aus
Zum Kämpfen verdammt, scheint der Handelskonzern Arcandor zu sein. Zu dem Konzern gehören unter anderem Thomas Cook, Karstadt und Quelle. Der aktuelle Geschäftsbericht zeigt nämlich, dass die Onlineumsätze die Einbusen des Kataloggeschäfts noch nicht auszugleichen vermag. Dazu kommt auch noch, dass jetzt der Vorstandschef den Hut nimmt und geht.
In einem ersten Moment könnte man meinen, dass der Online Versender Quelle ein erfolgreiches Jahr hinsichtlich des Umsatzes hinter sich gebracht hat. Für den Zeitraum Oktober 2007 bis September 2008 konnten laut dem Geschäftsbericht nämlich 2,5 Mrd. Euro erwirtschaftet werden. Der voran gegangene Bericht beinhaltete einen Umsatz von lediglich 1,7 Mrd. Euro. Das satte Plus von 40 Prozent beim Umsatz scheint aber nur eine Fata Morgana der Bilanz zu sein. Der Bericht des voran gegangenen Jahres beinhaltete nämlich nur ein Rumpfgeschäftsjahr von 9 Monaten. Hier wurden also die Umsätze eines ganzen Quartals nicht berücksichtigt.
Nicht zu letzt aus diesem Grund hat der Online Versender noch einen langen Weg vor sich. Davon geht zumindest der noch Vorstandschef – Thomas Middelhoff – aus. So blieben die Umsätze im Universalhandel unterhalb des Umsatzes des Vorjahres. Zudem konnten die Anstiege im Online Geschäft die rückläufigen Katalogverkäufe nicht ausgleichen.
Am gesamten Umsatz – circa 4,3 Mrd. Euro – gemessen, belaufen sich die Bestellungen, die über das Internet hereinkommen, auf 40 Prozent. Vergleicht man das nun mit dem Vorjahr (nicht mit dem vorher erwähnten Rumpfgeschäftsjahr), dann ist das ein Plus von 6,7 Prozent.
Middelhoff wird dem Konzern in der Zukunft nur noch in einer beratenden Funktion zur Seite stehen, weil er seine Arbeit als Vorstandschef der Arcandor-Gruppe mit Ende Feber 2009 aufgibt. Der Aufsichtsrat beruft einen branchenfremden Manager – Dr. Karl-Gerhard Eick – in den Posten des Vorstands. Momentan ist Eick der stellvertretende Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG. Darüber hinaus leitet er innerhalb der Telekom auch noch den Vorstandsbereich der Finanzen.
In Sachen Internet hat die Tourismusbranche einen enormen Nachholbedarf
Der Deutsche Reiseverband hat eine Studie durchgeführt, die ein eindeutiges Bild zeigt: Interaktiv-Dienstleister und Onlineagenturen können mit Reisebüros viel verdienen. Denn der Reisebüroverband sieht bei seinen Mitgliedern einen hohen Beratungsbedarf.
So benötigen Reisebüros mittel- und langfristig gesehen, methodische und technische Unterstützung, damit neuer Content und bereits bestehende Inhalte aus dem Internet besser in Beratungsprozesse integriert werden können.
Die Studie wurde vom Deutschen Reiseverband bei der Fachhochschule Worms in Auftrag gegeben. Mehr als 1.500 Reisebüromitarbeiter wurden hinsichtlich ihrer Einstellung zum Internet befragt.
89 Prozent der Befragten setzten das Internet dazu ein, den Vertrieb zu unterstützen, allerdings sehen 59 Prozent im Internet eine Konkurrenz und damit eine Gefahr für die eigenen Geschäfte.
Internetangebote werden vor allem über Webseiten von diversen Anbietern, sowie deren Extranets, Online Enzyklopädien, Hotelbewertungen und Seiten mit Kartenmaterialien ins Netz gebracht.
Das klassische Reisebürogeschäft, wie beispielsweise Reservierungen und Kataloge wird in Zukunft eher eine untergeordnete Rolle spielen. Suchmaschinen und E-Mail-Newsletter hingegen, werden künftig an Bedeutung gewinnen.
Hoch ist die Selbsteinschätzung der Befragten, denn 87 Prozent gehen davon aus, dass die eigenen Angebote gut sind. 47 Prozent glauben aber, dass die Angebote nur begrenzt nützlich für die Kunden sind. Bei den Webseiten haben lediglich 12 Prozent eine Anwendung, die die direkte Kommunikation zwischen dem Reisebüro und dem Kunden erlaubt und nutzergenerierten Content ermöglicht. Ebenfalls ist die Zahl der Websites, die professionell von einer Internet Agentur betreut werden, gering. Dies ist nur bei 11 Prozent der Fall. Hinsichtlich des geringen Nutzens der eigenen Webseite für die Kunden, scheinen sich die Befragten darüber im Klaren zu sein, dass dies der Fall ist. Aus diesem Grund empfehlen diese auch nur 21 Prozent ihren Kunden weiter. Deshalb besteht ein großer Nachholbedarf für die Internetauftritte der Reisebüros.
Viele Reisebürokaufleute äußern darüber hinaus den Wunsch, sich mehr mit ihrer Branche zu vernetzen. So sind 94 Prozent der Befragten dazu bereit, ihr Know-how mit anderen aus der Branche zu teilen, wenn diese auch ihr Know-how mit ihnen teilen. Da könnte also hinsichtlich des Social Networks noch einiges gemacht werden.
Wo sich die Investition für Marketingstrategien für Onlinehändler lohnt
Der Onlinehandel ist mittlerweile ein stark umkämpfter Markt geworden. Aus diesem Grund muss man sich fest dahinter klemmen, wenn man etwas erreichen möchte. Das gilt vor allem für das Marketing.
Diesbezüglich wurde eine Studie durchgeführt, in der Marketingverantwortliche gefragt wurden, welche Online Marketing Strategien ihrer Meinung nach im kommenden Jahr für eine bessere Conversion Rate und damit verbundenen höheren Umsätzen sorgen können.
Ein Hauptpunkt der Ergebnisse dieser Studie ist, dass Kunden vor allem durch eine individualisierte Ansprache erreicht werden können. Diese hinterlasse nämlich einen besonders positiven Eindruck. So sehen 54 Prozent der Befragten einen Mehrwert für Kunden im Internet in individualisierten Text- und Bildangeboten. Für insgesamt 63 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass man über die Bedürfnisse der Kunden Bescheid weiß und diese zum Kauf animiert. Lediglich 18 Prozent glauben an das oft hoch gepriesene Empfehlungsmarketing. 51 Prozent hingegen halten eine Einbettung in den redaktionellen Content für wichtig.
Die Top 10 der Online Marketing Trends sind: intelligente Web 2.0 Technologien (65 Prozent), Suchmaschinen-Optimierung (56 Prozent), elektronische Newsletter (54 Prozent), integriertes E-Mail-Marketing (52 Prozent), Online-Pressearbeit (44 Prozent), Markenführung im Internet (22 Prozent), Performance-Marketing (20 Prozent), Online-/SMS-Couponing (19 Prozent), Online-Werbung/-Sponsoring (19 Prozent), SMS-Marketing allgemein (18 Prozent). Hier waren Mehrfachnennungen möglich.
Des weitern gab mehr als die Hälfte der Befragten an, dass Microsites bedeutend für eine erfolgreiche Kundenansprache sind. 53 Prozent gaben darüber hinaus an, dass derartige Microsites vor allem in Verbindung mit Mailings sehr wirksam sind. Dass durch solche Multichannel Lösungen mehr als 1 Mrd. Euro in der Werbewirtschaft in Deutschland eingespart werden können, glaubten ebenfalls 53 Prozent.
Hinsichtlich der wichtigsten Marketing Trends im Jahr 2009 gibt es klare Meinungen der Befragten. Dialogmarketingprogramme, welche Mail, Web und Mobile miteinander vereinen, halten 67 Prozent für einen Trend des kommenden Jahres. Online Marketing generell ist für 54 Prozent ein weiterhin zukunftsweisender Trend, welcher auch im mobilen Bereich immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.
Gefragt wurden die Experten auch, was ihrer Meinung nach im Online Marketing an Bedeutung gewinnen wird. Hier gab mehr als die Hälfte an, dass vor allem die Suchmaschinenoptimierung und die E-Newsletter an Bedeutung zulegen werden. Für 53 Prozent steht hierbei die Verknüpfung mit Online-Shops im Zentrum des Interesses.
Das Weltwirtschaftsforum setzt auf Social Media
Das Weltwirtschaftsforum – WEF, World Economic Forum – in Davos, das bisher eigentlich eher als konservativ und altmodisch galt, setzt nun auch auf Social Media. So werden künftig neben Aktivitäten auf Facebook und MySpace, auch das Twittern und Videos auf Youtube zum Medienmix zählen.
Die Zeiten, in denen sich das Weltwirtschaftsforum ganz abgeschieden in den Schweizer Alpen traf, scheinen nun der Vergangenheit anzugehören. So soll nun das, was in kleinem Kreise entschieden und diskutiert wird, auch an die breite Öffentlichkeit gelangen. Ein wichtiger Informationsträger soll hierbei das Web 2.0 werden, was den Informationsfluss beschleunigen werde.
Es soll auch ein eigener Kanal bei Youtube ab der Jahrestagung zu Beginn des kommenden Jahres eröffnet werden. Die besten Videos sollen dann darüber hinaus auch auf www.youtube.com/davos anzusehen sein.
Auch auf die Social Networks wird bei dieser Offensive nicht vergessen. Das WEF soll ein eigenes Profil und eine eigene Gruppe bei Facebook bekommen. Des Weitern wird es auch eine eigene MySpace Seite für das Weltwirtschaftsforum geben.
Für die Wiki Fans hingegen, wird es ein eigenes WEF-Wiki geben. Durch den Twitter-Account werden auch Follower herzlich eingeladen. Für alle visuellen Typen wird es auch auf Flickr Fotos bzw. Live Videos direkt auf der Homepage des WEF zu sehen geben.
Die Konversionsrate bei Online-Shops kann durch Gütesiegel um bis zu 50 Prozent gesteigert werden
Heut zu Tage verwenden bereits viele Online-Shops Gütesiegel als Standard. Was der genaue Effekt des Einsatzes solcher Gütesiegel jedoch genau ist, konnte bisher nur erahnt werden. ECC hat nun eine Studie durchgeführt, die zum ersten Mal genauere Aufschlüsse darüber gibt.
Die Grundlage für diese Studie waren 513 Internet User mit beinahe 15.000 simulierten Online Einkäufen. Durchgeführt wurde die Studie von den E-Commerce-Wissenschaftlern des ECC – E-Commerce-Center-Handel. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, ob die Verwendung von Gütesiegeln für Online-Shops eine Auswirkung auf die Conversion Rate des Shops haben und wenn ja, welche.
Das Ergebnis der Untersuchung war, dass sich die Verkäufe durchschnittlich um ein Drittel – 33,2 Prozent – gesteigert werden können, wenn vertrauensbildende und –fördernde Maßnahmen zum Einsatz gebracht werden.
In die Testsituation der Studie wurden sowohl verschiedene Gütesiegel, als auch Zahlverfahren eingebracht.
Am meisten Vertrauen erweckte das Gütesiegel von „Trusted-Online-Shops“. Durch den Einsatz dieses Gütesiegels konnte die Conversion Rate sogar um bis zu 43,4 Prozent gesteigert werden. Das Gütesiegel „Geprüfter Online-Shop“ vom Konkurrenten des EHI Retail Institute in Kooperation mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels konnte die Conversion Rate eines Shops ebenfalls um 22,8 Prozent steigern.
Interessant ist auch, dass Online-Shops, die ihren Kunden „ClickandBuy“ als Bezahlverfahren anbieten, ihre Konversionsrate sogar um 50 Prozent steigern konnten. Bei der Alternative „Giropay“ konnte keine derartig große Steigerung erzielt werden.
Fazit ist, dass die Kombination aus „Trusted-Online-Shops“ und „ClickandBuy“ derzeit die Conversion Rate am deutlichsten steigern kann. Das heißt aber keinesfalls, dass die anderen Zahlungsmethoden und Gütesiegel eine schlechtere Qualität besitzen.
Das Google Handy auf dem Weg nach Deutschland
Nun ist es endlich raus: Der Mobilefunkbetreiber T-Mobile hat nun offiziell angekündigt, dass das Handy von Google G1 zur kommenden CeBIT 2009 in den deutschen Markt eingeführt wird.
Ab März des kommenden Jahres soll nun das Android Smartphone von Google in deutschen Läden erhältlich sein. So wurde es von T-Mobile kürzlich angekündigt. Schaut man auf die Homepage des Unternehmens, ist das Handy bereits aufgelistet. Neben näheren Spezifikationen zu dem Mobiltelefon gibt es aber keine weiteren Informationen. So weiß man bisweilen noch nicht, wie viel das Google Handy kosten wird, oder in Verbindung mit welchen Tarifen es erhältlich sein wird. Zu diesen Fragen hält sich das Unternehmen bisher noch sehr bedeckt. Im deutschen Markt wird T-Mobile den Exklusivvertrieb des Mobiltelefons übernehmen und das Handy mit SIM-Lock anbieten.
T-Mobile ließ allerdings durchsickern, dass das G1 an den Markt in Deutschland angepasst werden wird. Beispielsweise sollen die Umlaute (ä, ö und ü) über die Alt-Taste des Mobiltelefons erreichbar sein.
Nachdem das Google Handy mit Android versehen ist, müssen sich Besitzer am Beginn einen Account bei Google einrichten.
Glaubt man Experten der Branche, so wird das G1 den Markt für mobile Webanwendungen auf der ganzen Welt stark vorantreiben.
Frauenportale im Kampf ums Zielpublikum
Im Web wird meistens das fortgesetzt, was in der Realität so wie so schon Gang und Gebe ist. So verhält es sich auch mit den Printmedien bzw. deren Online Ausgaben und im Speziellen mit den Frauenportalen. Diese kämpfen derzeit um Unique User und die Reichweite ihrer Internetaktivitäten. Frauenportale sind in letzter Zeit immer beliebter geworden. Vor allem bei TV-Sendern und Publishern, aber auch bei großen Unternehmen, die das große Potential für sich entdeckt haben. Auf der anderen Seite interessieren sich auch immer mehr Werbetreibende für solche Seiten.
So verhält es sich derzeit auch mit dem Portal goFeminin.de. Seit Gründung hat man dort zahlreiche Erfahrungen mit Portalen und auch Communities gemacht. Damit verbunden sind auch die Erfahrungen mit der weiblichen Zielgruppe.
Schon vor einigen Jahren – genauer gesagt im Frühjahr des Jahres 2001 – startete das Medienhaus Axel Springer in Zusammenarbeit mit dem Versandhaus Otto ein eigenes Frauenportals names Sheego. Doch diese Kooperation hielt nicht lange. Nach sechs Monaten endete die Ehe und Sheego arbeitete selbstständig unter neuer Führung weiter. 2008 wurde das Portal nämlich von Schwab Versand samt dem bereits etablierten Markennamen übernommen. Allerdings soll Sheego kein Portal bleiben, sondern als Katalog für junge Frauen mit einer größeren Konfektionsgröße neu durchstarten.
Auch Burda hat ursprünglich als Printmedienverleger angefangen und so sein Terrain abgesteckt. Doch das Unternehmen ist auch in der virtuellen Welt tätig. So ist Burda seit Anfang des Jahres Teilhaber an Glam. Glam ist das reichweitenstärkste Frauen Netzwerk aus den Vereinigten Staaten. Glam.de – also die deutsche Version – ist eine vollständige Tochter der amerikanischen Firma. Doch das ist noch nicht alles. Burda kaufte auch die Community von Henkel. Bereits am Markt etabliert sind Burda Style und Burda Fashion, hinzu kommen noch die Onlineausgaben der gedruckten Formate.
Abseits von Konsumgüterherstellern, Versendern und Verlagen sind auch immer mehr Fernsehsender an Portalen und Communities für Frauen interessiert. So versucht sich auch der Sender Pro Sieben Sat 1 im Internet mit seinem Portal Fem.com.
RTL – der Konkurrent aus Köln – hingegen betreibt die Seite Frauenzimmer.de. Aha.de ist ebenfalls in diesem Bereich mit Froher.de tätig.
Nicht zu Letzt aufgrund dieser Agglomeration derartigere Seiten im Internet wird der Kampf, wenn es um Marktanteile geht, nicht leichter. Im kommenden Jahr will auch noch die Deutsche Telekom ins Geschäft einsteigen. Vor allem auch für Nischenanbieter, die bisher eigentlich immer einen gesicherten Markt für sich hatten, wird es immer härter weiterhin Erfolg zu haben.
5 Tipps, um Online-Shops zu optimieren
Für Online-Shops ist ein guter Internetauftritt essentiell, wenn man erfolgreich sein will und eine hohe Conversion Rate erreichen möchte.
Vor allem bei Online-Shops aber sind es oft auch nur die kleinen Veränderungen, die große Auswirkungen haben können. Deshalb hier 5 simple Tipps, mit denen man die Conversion Rate seines Shops deutlich verbessern kann.
Der erste Tipp dreht sich um die Übersichtlichkeit. Ein potentieller Kunde sollte sich gut im Shop zu Recht finden. Ist dies nicht der Fall, erhöht sich in der Regel die Absprungrate und diese ist der Tod für jeden Shop. Man sollte es dem Kunden ermöglichen mit so wenig Klicks, wie möglich, zum Ziel zu kommen.
Der zweite Tipp hat mit der Transparenz zu tun. Hier geht es darum, dem Kunden immer klar anzuzeigen, wo er sich gerade befindet. Der Kunde muss also stets wissen, bei welchem Schritt er sich gerade befindet und wie viele Schritte ihm noch fehlen, bis er sein Ziel erreicht hat.
Beim nächsten Tipp geht es um die bereits erwähnte Absprungrate bzw. die Drop off Rate. Diese sollte man genau dokumentieren und in einem weiteren Schritt der Sache auf den Grund gehen, warum Kunden den Shop wieder verlassen haben. Hier sollte man dann Verbesserungen einbringen, damit die Absprungrate zu Gunsten der Conversion Rate verringert wird.
Bezüglich der Technologie sollte man sich an Einfachheit halten. Das heißt, dass beispielsweise die normale Browser Navigation funktioniert – wie etwa der „Zurück“-Button.
Der letzte Tipp bezieht sich auf Rich-Media Dateien. Das Internet bietet heut zu Tage eine Vielzahl an Möglichkeiten eine Seite optisch ansprechend zu gestalten. Hier können Videos, Bilder und Animationen zum Einsatz kommen. Dabei sollte man aber immer im Hinterkopf behalten, dass solche Medien nicht zu jedem Shop passen. In jedem Fall muss man darauf achten, dass bei der Verwendung von Videos und Bildern, die Seite nicht zu groß wird. Lange Ladezeiten sind also zu Vermeiden, sowohl für die Kunden, als auch für die Suchmaschinen.
SEM auch bei Mode Anbietern beliebt
Viele Hersteller und Online Händler liefern sich im Internet derzeit eine Schlacht um Kunden. Besonders auch im Modebereich werden im Kampf harte Geschütze aufgefahren. Circa 45.000 Unternehmen werben mittels bezahlter Suchmaschineneinträgen bei Google, Yahoo und auch MSN.
Damenmode wird im Internet besonders beworben. So versuchen derzeit 45.019 deutsche Unternehmen die Gunst der Kunden mittels SEM zu gewinnen.
Der Suchmaschinenanalyst Xamine hat errechnet, dass insgesamt über 2.482 Begriffe zu diesem Zweck gebucht werden. Mit diesen überwältigenden Zahlen zählt der Markt der Damenmode zu den Top SEM Aktivisten.
Schaut man sich einmal die Werbedichte genauer an, dann sieht man wie umkämpft dieser Markt ist. Der Index besitzt derzeit einen Wert von 18,13. Im Bereich der Herrenmode gibt es 883 Werbetreibende, die für insgesamt 27 Suchbegriffe in den Suchmaschinen werben. Das entspricht einer Werbedichte von 32,70. Der Index beinhaltet eine Skala von 0 bis 100. Diese Skala gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass eine Suchanzeige des jeweiligen Unternehmens angezeigt wird, für den Fall dass eines der Keywords von den Usern eingegeben wird, die der entsprechenden Branche zugeordnet werden können.
Das Ganze resultiert dann in erhöhten Klickpreisen, vor denen Agenturen bereits im Sommer gewarnt hatten. Die hohen Klickpreise sind allerdings eine normale Folge aus dem einfachen Prinzip: Angebot und Nachfrage.
Das hat dann mitunter auch zur Folge, dass sowohl SEM- als auch SEO-Agenturen nichts mehr verdienen. Vor allem in der Finanz- und Versicherungsbranche, bei Handys und der Telekommunikation im Allgemeinen und auch in der Reisebranche ist nicht mehr viel zu holen.
Viele versuchen Google für die deutlichen Preisanstiege verantwortlich zu machen. Wertet man alle Suchanzeigen allerdings einmal aus, dann kommt man zu einem anderen Schluss. Zu Beginn des Jahres gab es noch in etwa 5,3 Mio. verschiedene Anzeigen. Nur 6 Monate später, waren es bereits 5,7 Mio und die Tendenz ist natürlich weiter steigend. Rechnet man im Schnitt im Jahr mit 20 Prozent mehr Anzeigen, dann ist es selbstverständlich, dass auch die Preise für diese steigen werden, wenn man weit vorne gelistet sein möchte.
Sehr hart umkämpft ist auch der Sektor der Billigflüge. Hier kommen durchschnittlich 50 Anzeigen für ein Keyword zum Vorschein. Auch die Herrenmode (mit circa 33 Anzeigen pro Suchbegriff) und die beliebten Online Apotheken, sowie die Versicherungen sind hart umkämpft.
Wesentlich ruhiger geht es dabei schon bei Softwares, Direktbanken und im Wellness-Bereich zu.
Prost! Alkohol kann nun auch bei Google beworben werden
Neben Bier soll nun auch Hochprozentiges bei Google über AdWords beworben werden können. Dabei wird mittels eines Tricks das US-amerikanische Recht umgangen, denn eigentlich wäre eine derartige Werbung nicht zulässig. Im Inside-AdWords-Blog weist man die Hersteller von hochprozentigem Alkohol darauf hin, lediglich Informationen über das Getränk zu bewerben. Den direkten Verkauf von Spirituosen zu bewerben, sei allerdings nach wie vor strengstens verboten. Bier und Wein hingegen dürfen ganz normal beworben werden.
In ein paar Wochen soll es dann auch in anderen Ländern möglich sein, Schnapps & Co. mittels AdWords zu bewerben.
Na dann: zum Wohl!
Geheimer Wahlkampf mittels SEM
Die Parteien, die im Bundestag vertreten sind, gehen neuerdings auch einen anderen Weg, um die Stimmen der Wähler zu fangen und zwar mit Hilfe bezahlter Suchmaschineneinträge bei Google. Dabei kommen auch umstrittene Keyword Strategien aus der Wirtschaft zum Einsatz. Eine derzeit sehr beliebte Methode in diesem Zusammenhang ist die Buchung des Namens der Mitbewerber als eigenes Keyword. Hierbei geht eine Partei sogar soweit, dass sie E-Commerce via SEM einsetzt. Das kann auch juristische Folgen sowohl für die betreffende Partei, als auch für die SEM Agentur nach sich ziehen.
Im Wahlkampf zählt bekanntlich jede Stimme. Da das Internet eines der größten Medien unserer Zeit geworden ist, wollen sich die Parteien auch die Internetwähler nicht durch die Lappen gehen lassen. Dabei wird auch auf das Web 2.0 gesetzt und viele Politiker aber auch ganze Parteien versuchen sich in Blogs, auf Twitter, oder aber auch auf Youtube – ganz nach dem Vorbild der USA. In diesem Zusammenhang sind die Parteien, die auch im Bundestag vertreten sind, nun auch auf das Suchmaschinenmarketing gekommen. Dabei kommt derzeit auch die umstrittene Methode aus der Wirtschaft zum Einsatz, dass man auf den Namen des Konkurrenten bietet. In der Wirtschaft gibt es diesbezüglich bereits gerichtliche Verfahren, die die Zulässigkeit einer solchen Vorgehensweise prüfen sollen.
Der Gedanke, der dahinter steht ist einfach: man will die Stimmen des anderen bekommen. Die Grünen bilden hierbei eine Ausnahme, die sich an SEM Kampagnen bisher noch nicht zu beteiligen scheinen. Eine hohe Bucheraktivität kann man vor allem bei den Jusos Ludwigsburg beobachten. Diese haben Suchbegriffe wie „CDU“ oder „Bundeskanzlerin“ gebucht, um potentielle Wähler mittels AdWords auf die eigene Seite zu locken.
Dabei wird der Begriff „CDU“ auch von der Schwesterpartei aus Bayern – der CSU – gebucht. Hier wird man über die Suchbegriffe „CDU“ und „SPD“ aber vorwiegend in den Online Shop der CSU geführt, wo man sich dann Werbemittel, wie Kugelschreiber von Horst Seehofer, kaufen kann.
Bei der CDU selbst allerdings wird nach eigenen Aussagen SEM nur für vereinzelte Kampagnen eingesetzt (als Beispiel wird angegeben, wo das neue Grundsatzprogramm verabschiedet wurde). Für die heiße Wahlkampfphase 2009 könne man sich allerdings durchaus vorstellen, auch die Namen der Konkurrenzparteien als Suchbegriff zu buchen.
Bei der Partei Die Linke schaut das Ganze dann schon etwas anders aus. Hier wird der eigene Channel auf Youtube mit Hilfe von Google AdWords beworben. Hierfür werden auch Suchbegriffe wie „FDP“ oder „PDS“ gebucht. Nur der FDP Verband aus selbst aus Nordrhein-Westfalen und die Jungen Liberalen aus Chemnitz bieten noch mehr für den Suchbegriff „FDP“.
Die FDP selbst hingegen, hat neben dem eigenen Parteinamen auch den Begriff „CDU“ für sich gebucht.
Dabei ist diese Vorgehensweise – also auf den Markennamen des Konkurrenten Suchbegriffe zu buchen – aus juristischer Sicht sehr umstritten.
Bei Parteinamen handelt es sich strikt genommen aber nicht um einen Markennamen, erklären Juristen. Dennoch kann es auch hier problematisch werden, denn bei der Verwendung des Namens der Konkurrenzpartei lässt sich aus dem BGP § 12 durchaus ein Grund für eine Klage finden. Ähnlich wie bei Zankereien um den Domainnamen, könnte sich hier ein Richter für die Partei entscheiden, die wirklich den Namen hat. Das könnte dann schlussendlich auch negative Auswirkungen auf die SEM Agentur haben.
Google ist nicht gleich Google
Schaut man sich einmal die Suchergebnisse von Google an und vergleicht diese nach Ländern, stellt man fest, dass sich die SERPs in jedem Land anders gestalten. Das bezieht sich sowohl auf die Texte, als auch auf die Bilder.
Will man beispielsweise wissen, wie die Suchergebnisse in Japan aussehen, muss man sich schon eine spezielle Software zur Hilfe nehmen.
Hierzu gibt es ein Tool namens „Ginspector“, welches die Suchergebnisse der verschiedenen Länder simuliert. Das ist vor allem deshalb hilfreich, weil beispielsweise die Suchergebnisse von google.com in den Vereinigten Staaten anders sind, als in Deutschland. Wer über die Grenzen des eigenen Landes hinaus tätig ist, ist also gut beraten, sich ein derartiges Tool zuzulegen. Vor allem dann, wenn es um die Erfolgskontrolle von SEO Maßnahmen geht.
Das beschränkt sich, wie bereits eingangs erwähnt, nicht nur auf die Texte, sondern auch auf andere Suchergebnisse. Auch Videos, die von Youtube in den Suchergebnissen auftauchen sind überall anders gerankt. Gibt man in Deutschland beispielsweise den Suchbegriff „Angela Merkel“ ein, so tauchen Videos von Youtube über die Kanzlerin, die weniger positiv sind, an den hinteren Stellen auf. In anderen Ländern sind solche Videos allerdings durchaus an Positionen weiter vorne in den SERPs zu finden.
Als Fazit des Ganzen könnte man also sagen, dass sich Google an das betreffende Land nicht nur in einer visuellen Art und Weise anpasst, sondern sich auch an den Vorlieben, Bedürfnissen und auch politischen Beschränkungen des jeweiligen Landes orientiert.
Aktuelles
Neuer Seo-Contest um das Key Bigiphone gestartet
Ein neuer Wettbewerb unter den Seo´s zum Key Bigiphone ist gestartet und läuft bis zum 19.12.
Interessant wird es sein, wer sich diesmal mit Bigiphone bei google Deutschland bis zum Ende des Contests auf
Pos. 1 befinden wird, ein „alter“ Hase oder doch vielleicht jemand noch unbekanntes.
Wir werden das ganze auf jeden Fall verfolgen und erwarten mit Hochspannung den Namen des neuen Siegers.
Gewonnen werden kann auch hier dann wieder ein tolles Iphone mit weiter entwickelten Features des Herstellers Apple.
Der Reiz liegt aber sicher nicht am Gewinn „Bigiphone“ sondern, wer sich diesmal gegen andere Seos behaupten kann.
Mit Online-Marketing zum Erfolg!
Barack Obama hat es geschafft!
Wir gratulieren Barack Obama zu seinem überragenden Erfolg!
Diesen Erfolg sicherte sich Barack Obama unter anderem durch die strategische Entscheidung, einen großen Teil seines Wahlbudgets in das Internet-Marketing zu investieren.
Hintergrundinformationen zu Online-Marketing-Maßnahmen von Barack Obama:
it's time to change!
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Seoline in der Webselling Juli 2008
Der Expertenrat unserer Geschäftsführer ist auch in der Fachpresse gefragt, wenn es darum geht, die Leser der “Webselling” vor den Gefahren falscher Suchmaschinenoptimierung zu warnen.
So trat das Fachmagazin für Internetmarketing an Martin Maier heran und bat ihn um ein ausführliches Interview, welches in der aktuellen Ausgabe der Webselling (Juli / August 2008) veröffentlicht wurde.
Lesen Sie den ganzen Artikel online auf Webselling-Online.de
Liebe Kunden, verehrte Besucher,
die Seoline GmbH möchte ihren Kunden und Interessenten eine besser gegliederte Übersicht, sowie Informationen rund um das Thema Internet Marketing, SEM, SEO (Suchmaschinenoptimierung) bieten und hat sich nun für dieses neue Layout entschieden. Wir bieten Ihnen weiterhin wie gewohnt kompetente SEO und SEM Beratungen, individuelle Optimierungstrategien und perfekten Service.
Kontaktieren Sie uns per Email oder Telefon, wenn auch Sie erfolgreich im Internet agieren möchten.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Seoline Team



