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Online Marketing

Online Marketing

Online Marketing, oder kurz einfach auch E-Marketing genannt, ist ein Marketing Instrument, auf das heut zu Tage kein Unternehmen mehr verzichten kann. Nachdem im deutschsprachigen Raum fast jeder zweite Haushalt und fast jedes Unternehmen über einen Internetanschluss verfügt, erweist sich das Online Marketing sowohl im B2B Bereich (also zwischen Unternehmen) als auch im B2C (zwischen Unternehmen und Kunden bzw. Endverbraucher) als eine sehr nützliche und erfolgreiche Werbestrategie. Bevor man allerdings Online Marketing betreiben kann, muss logischerweise ein Internetauftritt (also sprich eine Webseite) vorhanden sein. An erster Stelle steht also die eigene Homepage und erst in einem zweiten Schritt, macht man sich Gedanken über die Online Marketing Tätigkeiten. Dabei ist Online Marketing lediglich ein Überbegriff für eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie man den eigenen Namen, die eigenen Produkte, oder die eigenen Dienstleistungen an seine Kunden bringen kann.

Eine der einfachsten und zugleich die klassische Methode des Online Marketings ist die Banner, oder die Textlinkwerbung. Hierbei wird einfach ein Werbebanner oder ein Textlink auf verschiedenen Seiten untergebracht, auf denen nach Möglichkeit auch die Zielgruppe verkehrt. Pop-ups und sogenannte Layers könnte man ebenfalls in diese Kategorie miteinbeziehen.

Das E-Mail Marketing stellt eine weitere Form des Online Marketings dar. Früher war dieses sehr beliebt. Man kann das E-Mail Marketing als Äquivalent zum Postversand von Werbemitteln, also zum Direktmarketing im Offline-Bereich beschreiben. Die Möglichkeiten, die das E-Mail Marketing ermöglicht wurden allerdings 2006 durch rechtliche Bestimmungen stark eingeschränkt. Die Aussendung von Massen-E-Mails, die Werbung enthalten, wurden so als Spam bestimmt und strafbar gemacht. Hierzu zählen auch Werbe-E-Mails im B2B Bereich. Durch den Hype, welcher rund um das E-Mail Marketing entstand, ist dieses Mittel in der heutigen Zeit auch wenig erfolgreich. Die Internetbenutzer reagieren sehr allergisch auf Werbung in ihren Posteingängen und lesen diese in den meisten Fällen gar nicht.
Auch heute noch sehr beliebt ist das Affiliate Marketing. Das Affiliate Marketing besteht im großen und ganzen darin sein Partnernetzwerk auszunützen, um dort direkt seine Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten. Ein Vorteil für den Werbetreibenden besteht bei dieser Form der Werbung darin, dass nur ein Erfolg auch vergütet werden muss. So gibt es im Groben drei verschiedene Vergütungsformen. Die erste nennt sich Pay per Lead. Hierbei handelt es sich um eine erfolgreiche Aufnahme des Kundenkontaktes, etwa durch Abonnieren eines Newsletters, oder etwa der Bestellung eines Kataloges. Pay per Click ist die zweite und wie der Name schon sagt, werden hier Klicks auf die Webseite durch Links auf anderen Webseiten oder innerhalb von E-Mails vergütet. Das höchste Niveau in der Vergütung und deshalb auch in den aller meisten Fällen das teuerste ist Pay per Sale. Auch hier verrät der Name schon, dass eine Vergütung nur nach Abschluss eines Kaufgeschäftes passiert. Die Vergütung wird entweder anhand eines Fixbetrages pro Kaufabschluss geleistet, oder aber durch einen vorher definierten Prozentsatzes des Kaufwertes.

Eine weitere Methode Online Marketing zu betreiben,

welche immer wichtiger wird, ist das Suchmaschinenmarketing (SEM – Search Engine Marketing). Hier wird gezielt auf Suchmaschinen geworben. Das Suchmaschinenmarketing lässt sich in zwei große Bereiche aufteilen. Auf der einen Seite die bezahlten Suchmaschinen Einträge wie zum Beispiel AdWords bei Google. Bei den bezahlten Suchmaschinen Einträgen werden gewisse Keywords bei den Suchmaschinen gebucht und wenn ein User dann eines dieser Keywords als Suchbegriff eingibt, werden auf den Ergebnisseiten auch die Werbeanzeigen des Werbetreibenden angezeigt. Der Vorteil hierbei ist, dass die Verrechnung meist nach Klick passiert, man die Qualität der Klicks (hinsichtlich des Zielpublikums) und die Position der Anzeige bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen kann. Darüber hinaus benötigt diese Form des Suchmaschinenmarketings eine kurze Anlaufzeit und ist gleich nach der Erstellung eines Accounts einsatzbereit, allerdings ist diese nach dem Aufbrauchen des Budgets auch gleich schnell wieder verschwunden, wie sie gekommen ist. Der zweite große Bereich im Suchmaschinenmarketing ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Engine Optimization). Nachdem aufgrund der Spam-Debatte offensichtliche Werbung von Usern im Internet gar nicht mehr gesehen wird und deshalb auch oft wenig zielführend ist, wir die Suchmaschinenoptimierung zu einem immer wichtigeren Werbeinstrument. Bei der Suchmaschinenoptimierung wird versucht die Webseite des Werbetreibendens so weit zu optimieren, dass diese für relevante Keywords bei den Suchmaschinen gut gelistet ist. Dies wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen zu Stande gebracht. Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Prozess, der sich über einen längeren Zeitraum hin erstreckt. Der Nachteil gegenüber den bezahlten Suchmaschinen Einträgen ist, dass eine Suchmaschinenoptimierung erst nach einer gewissen Anlaufzeit die gewünschten Ergebnisse liefert. Allerdings sind diese Ergebnisse auch nachhaltiger und wirkungsvoller, denn es klicken viel mehr Leute die natürlichen Suchmaschinenergebnisse, als bezahlte. Darüber hinaus besteht auch hier der Vorteil, dass über die Keywords der Traffic hinsichtlich der Zielgruppe gesteuert und qualitativ erhöht werden kann. Die Suchmaschinenoptimierung ist somit eine Werbeform, welche von den Usern nicht als solche entpuppt wird und deshalb nirgends fehlen sollte.
In letzter Zeit haben sich des weiteren auch noch eine Vielzahl von anderen Trend Online Marketing Strategien entwickelt mit mehr oder weniger viel Erfolg. Eine solche wäre zum Beispiel das Virale Marketing. Hier wird in verschiedenen Netzwerken versucht einen Hype auszulösen, der eine Werbebotschaft enthält, welche sich dann exponentiell wie ein Virus verbreitet. Ein wahrscheinlich jedermann bekanntes Beispiel hierfür ist das Moorhuhn. Das Problem bei dieser Art des Marketings ist, dass ein Hype nur schwer künstlich ausgelöst werden kann und es somit auch ein sehr unsicheres Instrument ist. Gelingt es allerdings einen solchen Hype auszulösen, dann hat das Virale Marketing sicherlich eine der höchsten Wirksamkeiten, die man im Online Marketing erzielen kann.
Wenn man sich also für Online Marketing entscheidet, ist es wichtig darauf zu achten, dass man einen gewissen Mix aus verschiedenen Strategien hat, um einerseits den Streuverlust zu verringern, andererseits das Risiko.

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